19. Politische Einflussnahme

Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

Politische Einflussnahme
Die StEB Köln gibt erworbenes Wissen durch die Arbeit in Verbänden weiter und partizipiert durch Teilhabe am Know-how anderer Experten. Als eines der großen Unternehmen auf dem Gebiet der Stadtentwässerung wird die Expertise des Unternehmens von unterschiedlichen Stellen aktiv nachgefragt. Nahezu ausschließlich geschieht das über die Verbände, in denen die StEB Köln mitwirkt. Nachfolgend finden Sie eine Aufstellung über die Verbandsarbeit der StEB Köln.

Die StEB Köln zahlt keine Zuwendungen an Regierungen und spendet nicht an Parteien und Politiker.

Aktuelle Gesetzgebungsverfahren sind für die StEB Köln nicht relevant.

Verbandsarbeit der StEB Köln
Die StEB Köln sind Mitglied in einer Vielzahl von Organisationen, Vereinen und Verbänden. Teilweise wird die Mitgliedschaft aktiv gestaltet, teilweise ist das Unternehmen nur indirektes Mitglied über die Stadt Köln und teilweise erfolgt keine unmittelbare Wahrnehmung einer Mitgliedschaft, da sich diese aus Verbandssatzungen oder des Verbandsgesetzes ergibt. Vereinendes Merkmal aller Mitgliedschaften ist der Austausch und die Weiterentwicklung von Expertenwissen mit dem Ziel, die Aufgaben der Daseinsvorsorge nachhaltiger wahrzunehmen. Der Aspekt der Partizipation ist dabei zentral.

Aktiv sind die StEB Köln in folgenden Organisationen:

Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft e. V.
Die AöW hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Auffassung der öffentlich-rechtlichen Wasserwirtschaft bundesweit zu artikulieren, ihre Positionen zu vertreten, Fragen zu formulieren und fachliche Interessen in Öffentlichkeit und Politik zu vertreten.

Deutsches Komitee Katastrophenvorsorge e. V.
Das Komitee ist die nationale Plattform zur Katastrophenvorsorge in Deutschland. Es versteht sich als Mittler zu internationalen, auf dem Gebiet der Katastrophenvorsorge tätigen Organisationen und Initiativen und als ein Kompetenzzentrum für alle Fragen der nationalen und internationalen Katastrophenvorsorge.

Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e. V.
Die Hauptaufgabe des Vereins besteht in der Erstellung des Technischen Regelwerkes, mit dem die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Gas- und Wasserversorgung gewährleistet wird. Fachleute erstellen in ehrenamtlicher Zusammenarbeit das DVGW-Regelwerk. Das bedeutet, dass die Technischen Regeln für das Gas- und Wasserfach von der Branche selbst erarbeitet werden können (Technische Selbstverwaltung). Dabei können anerkannte Regeln der Technik (aaRT) entstehen, auf die häufig in der Gesetzgebung Bezug genommen wird.

Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V.
Die DWA ist der deutsche Repräsentant der auf den Gebieten Abwasser, Abfall und Wasserwirtschaft tätigen Fachleute. Zu den Haupttätigkeitsfeldern des gemeinnützigen Verbandes zählen technisch-wissenschaftliche Themen und die wirtschaftlichen sowie rechtlichen Belange des Umweltschutzes. Die politisch und wirtschaftlich unabhängige Vereinigung arbeitet in den Bereichen Gewässerschutz, Abwasser, Abfall, Wasserbau, Wasserkraft, Hydrologie und Boden und hat etwa 15.000 Mitglieder. Der DWA ist Sprachrohr für übergreifende Wasserfragen, Entwicklung einer sicheren und nachhaltigen Wasserwirtschaft, Mitwirkung bei Normungen und ein großer Anbieter von Weiterbildungsmaßnahmen.

Güteschutz Kanalbau e. V.
Der Güteschutz Kanalbau prüft die Mitglieder, meistens Bau- und Sanierungsfirmen, im Rahmen einer Fremd- und Eigenüberwachung zur Qualitätssicherung.

HochwasserKompetenzCentrum e. V.
Das HKC verbindet Praxis und Theorie im Hochwasserschutz. Es vernetzt Firmen und Institutionen, betroffene Bürger, Behörden, Städte, etc. Das gemeinsame Ziel ist die Entwicklung, Vorhaltung und Bereitstellung von Fachkompetenz in Sachen Hochwasserschutz.

Hochwassernotgemeinschaft Rhein e. V.
Die Hochwassernotgemeinschaft Rhein ist ein Zusammenschluss von Gemeinden, Städten und Bürgerinitiativen am Mittel- und Niederrhein. Gemeinsam setzen sich die Mitglieder für einen besseren, weil vernetzten Hochwasserschutz ein. Der Verein versteht sich als Solidargemeinschaft, deren Mitglieder sich zu gegenseitiger Hilfe verpflichten. Aus diesem Grund  arbeitet die HWNG Rhein e.V. auch eng mit niederländischen Kommunen zusammen.

Verband kommunaler Unternehmen e. V.
Die VKU, Abteilung Wasser und Abwasser im VKU als eigenständige Organisationseinheit mit mehr als 700 Mitgliedern, ermöglicht den Mitgliedern einen regelmäßigen jährlichen Erfahrungsaustausch mit Abwasserzweckverbänden aus ganz Deutschland. Zusätzlich steht eine besondere Internetplattform zum ständigen Erfahrungsaustausch zur Verfügung.

Vereinigung zur Förderung des Lehrstuhls und Instituts für Wasserbau
und Wasserwirtschaft der RWTH Aachen e. V.
Die Vereinigung hat sich zur Aufgabe gemacht, das Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft (IWW) bei der Erfüllung seiner vielfältigen Aufgaben in Lehre und Forschung zu unterstützen. Die Mitglieder der Vereinigung sind Vertreter aus Wasserverbänden, Planungsbüros und der Entsorgungswirtschaft.

Regionalforum Abwasser Rhein-Erft-Sieg
Im Regionalforum Abwasser Rhein-Erft-Sieg sind kommunale Unternehmen der Wasserwirtschaft aus 18 Städten organisiert: Bergisch-Gladbach, Burscheid, Bonn, Bornheim, Brühl, Düren, Euskirchen, Frechen, Hürth, Kerpen, Köln, Leverkusen, Leichlingen, Niederkassel, Pulheim, Solingen, Troisdorf, Wesseling. In diesen Städten leben rund 2,4 Millionen Einwohner. Zweck des Regionalforums Abwasser ist neben dem fachlichen Austausch die zielgerichtete Kooperation und Bündelung von Mitteln zur Schaffung besserer Lösungen für die Kommunen im Bereich der Wasserwirtschaft. Alle zwei Jahre veranstaltet das Regionalforum Abwasser einen Kooperationstag zu einem Themenschwerpunkt.