19. Politische Einflussnahme

Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

Werner & Mertz macht sich für den „offenen Ideenaustausch“ auch über die eigenen Firmen- und Branchengrenzen hinaus stark. Das Unternehmen will innovative, nachhaltige Lösungen publik machen. Das Ziel seiner Initiativen ist die Weiterentwicklung der eigenen Ideen in ökologischer, wirtschaftlicher, aber auch in politischer Hinsicht. Dabei steht die Umsetzung stets im Vordergrund in Abgrenzung zur Ankündigungs-PR. Die konkreten Beispiele aus der Praxis  sollen die Branche motivieren mitzumachen und die Politik überzeugen, höhere Ansprüche an die Umsetzung zu stellen. Dafür engagieren sich auch viele der eigenen Mitarbeiter aktiv: in branchenrelevanten Verbänden, in Arbeitskreisen und Ausschüssen, in Vereinen, Kooperationen und auch im politischen Umfeld.

Werner & Mertz setzt sich innerhalb des politischen und gesellschaftlichen Diskurses für einen konsequenten Umwelt- und Klimaschutz auf nationaler und europäischer Ebene ein. Hierbei lautet der konkrete Appell, dass Klimaschutz, Biodiversität und Kreislaufwirtschaft stets hohe Priorität besitzen und die bestehende Gesetzgebung zum Schutz der Umwelt nicht abgeschwächt, sondern tendenziell verstärkt werden muss. Wir sehen dafür die politischen Entscheidungsträger in der Pflicht, den gesetzlichen Rahmen für eine mutige, in die Zukunft weisende Klima- und Umweltpolitik zu schaffen.

Darüber hinaus nimmt Werner & Mertz regelmäßig Stellung zu den Gesetzen und umweltpolitischen Maßnahmen der Bundesregierung, z. B. in Bezug auf die Novellierung des Verpackungsgesetzes in den vergangenen Jahren. Das Verpackungsgesetz ist dabei am 1. Januar 2019 in Kraft getreten. Die von uns geforderten Anreize für die Verwendung von Recyclaten sind zwar enthalten, funktionieren in der praktischen Umsetzung aber unzureichend. Deswegen setzen wir uns weiterhin sowohl für eine konkrete Definition des Begriffs „Recyclat“ als Altplastik bzw. PCR (Post Consumer Recyclat, das heißt aus Endverbraucher-Sammlungen hergestellte Kunststoffe) als auch für die Einrichtung eines Fonds ein, der den Einsatz von PCR in Verpackungen belohnt. Auf europäischer Ebene spielt insbesondere der im Dezember 2019 vorgestellt Grüne Deal der EU-Kommission eine wichtige Rolle für unsere Arbeit. Wir unterstützen aktiv den darin enthaltenen Aufbau einer Kreislaufwirtschaft für Plastikverpackungen in der EU sowie eine strengere Regulierung für mehr Klimaschutz und weniger Emissionen.  


Unser Geschäftsführer Reinhard Schneider ist Mitglied in verschiedenen politischen Interessensvertretungen. Dazu zählen der Bundesverband für Mittelständische Wirtschaft (BVMW),  sowie in der Bewegung „Entrepreneurs for Future“, in der sich Unternehmerinnen und Unternehmer mit ihren innovativen Produkten, Technologien, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen für mehr Klimaschutz einsetzen. Darüber hinaus ist Schneider Mitglied im Vorstand des Industrieverband Körperpflege und Waschmittel (IKW) aktiv.  

Austausch mit politischen Interessensvertretern  
In der Vergangenheit hat sich Werner & Mertz wiederholt mit politischen Entscheidungsträgern ausgetauscht, um über die eigenen nachhaltigen Aktivitäten zu informieren. Dazu gehörten: