19. Politische Einflussnahme

Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

In Politik und Gesellschaft wird täglich eine Vielzahl von Themen diskutiert, die den Lebensmitteleinzelhandel im Allgemeinen und EDEKA bzw. EDEKA Nord im Speziellen betreffen. Als genossenschaftlich organisierter Verbund bringen wir uns auf kontinuierlicher Basis aktiv in diese öffentlichen Debatten um politische Rahmenbedingungen ein. Dabei vermitteln wir allen beteiligten Gesprächspartnern tiefgreifende Einblicke in die tägliche Arbeit der rund 3.700 selbstständigen EDEKA-Kaufleute, beispielsweise bei Besuchen an Lagerstandorten oder beim Besuch in EDEKA-Märkten. (https://verbund.edeka/unternehmen/daten-fakten/politik/)  

Ziel ist es, das Verständnis für die Belange und Sichtweisen unserer mittelständischen Familienunternehmer:innen zu fördern. Unsere Sichtweise zu aktuellen politischen Fragestellungen wird in Positionspapieren durch die EDEKA-Zentrale gebündelt (https://verbund.edeka/unternehmen/daten-fakten/politische-positionen/). Unsere Standpunkte und Überzeugungen basieren auf den Erfahrungen und dem Sachverstand der 381.000 Mitarbeiter:innen, die den EDEKA-Verbund prägen. Die Positionspapiere beziehen sich auf folgende Themenschwerpunkte: Themen wie Arbeitsrecht, Baurecht oder Lebensmittelkennzeichnung sind politische Themen, die direkten Einfluss auf uns und unsere EDEKA-Kaufleute nehmen. Wir bieten politischen Entscheidungsträger:innen daher die Möglichkeit, im Rahmen sogenannter „Store Visits“ Einblicke in den Arbeitsalltag unserer Kaufleute zu erlangen. Themenschwerpunkte dieser Veranstaltung sind unser Genossenschaftssystem, Regionalität oder soziales Engagement. Aber auch aktuelle Herausforderungen auf Grundlage politischer Entscheidungen können konkret thematisiert und diskutiert werden, wie beispielsweise das Verpackungsgesetz, der Plastiktütenverkauf oder das Lieferkettengesetz.  

EDEKA Nord ist in keinen politisch aktiven Organisationen Mitglied und tätigt keine Parteispenden.  

Die EDEKA-Zentrale bringt sich stellvertretend für den EDEKA-Verbund aktiv in verschiedenen Initiativen ein, die die Verbesserung der Arbeitssituation und die Einhaltung von Arbeits- und Menschenrechten sowie gesetzlichen Vorgaben zum Ziel haben. Dazu gehört die Arbeit in Gremien, die Arbeit in Projekten der jeweiligen Initiativen und auch gezielte Unterstützung, um die Zielsetzungen der Initiativen zu vertreten und voranzutreiben.

Beispiele hierfür sind: Weitere Informationen zu den einzelnen Punkten finden Sie hier: https://verbund.edeka/verantwortung/handlungsfelder/gesellschaft/menschenrechte/ Der Bereich Public Affairs der EDEKA-Zentrale unterhält außerdem Büros in Brüssel und Hamburg.