19. Politische Einflussnahme

Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

Die ZWH ist nicht nur Bildungsdienstleisterin für das Handwerk, sie ist eine Bildungsdienstleisterin aus dem Handwerk. Über ihre Mitglieder und Gremien ist die ZWH direkt in das Handwerk und seine Organisationen auf Bundesebene und vor Ort eingebunden. Dadurch ist die ZWH nah dran an den Entwicklungen und Bedarfen des Handwerks.

Die Mitglieder der ZWH sind 50 der 53 Handwerkskammern, die Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern in Baden-Württemberg, der Westdeutsche Handwerkskammertag und der Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH). Der ZWH-Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt und besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und bis zu drei weiteren Vorstandsmitgliedern. Zudem gehört dem Vorstand mindestens ein Vertreter des ZDH an. Ein weiteres Gremium ist der ZWH-Lenkungsausschuss, der von der Mitgliederversammlung berufen wird und dessen zentrale Aufgabe in der Unterstützung der ZWH bei der Entwicklung und Verbreitung von standardisierten Aus-, Fort- und Weiterbildungskonzepten sowie Maßnahmen zur Förderung der beruflichen Qualifizierung besteht.

Die ZWH ist Mitglied im ZDH. Die Interessen der ZWH werden durch den ZDH vertreten, da er als Spitzenorganisation der Wirtschaft die Gesamtinteressenvertretung des Handwerks gegenüber Bundestag, Bundesregierung und anderen zentralen Behörden, der Europäischen Union (EU) und internationalen Organisationen inne hat. Zudem ist der Geschäftsführer Mitglied im Beirat Anerkennungsmonitoring des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Die ZWH nimmt auf aktuelle Gesetzgebungsverfahren keinen Einfluss, unterstützt keine politischen Stiftungen, Initiativen oder Aktionen und leistet keinerlei politische Spenden.