19. Politische Einflussnahme

Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

Grundsätzlich sind für die Bank für Kirche und Diakonie alle Gesetzgebungsverfahren relevant, die das Kerngeschäft der Bank betreffen. Wesentliche Verfahren sind aktuell die Entwicklung einer EU-Taxonomie für Nachhaltige Geldanlagen und erhöhte Transparenzpflichten für die Wertpapierberatung, die den Anlegern helfen soll, sich über die Nachhaltigkeit von Finanzprodukten zu informieren und auf dieser Basis eine Anlageentscheidung zu treffen.

Die Bank für Kirche und Diakonie beteiligt sich an für Banken relevanten Gesetzgebungsverfahren nicht direkt, sondern über den Genossenschaftsverband der Regionen, den BVR und das Forum Nachhaltige Geldanlage FNG. In der Regel zielt das Engagement des Genossenschaftsverbands der Regionen und des BVR im Sinne der Bank darauf ab, die Besonderheiten von kirchlichen Spezialbanken bei Gesetzgebungsverfahren zu berücksichtigen. Neben Fragen, die sich aus der Rechtsform Genossenschaft ergeben, spielt der Aspekt der Proportionalität, also eine angemessene Berücksichtigung kleinerer Banken bei der Umsetzung von Gesetzen und Richtlinien, eine wesentliche Rolle

Spenden an Parteien und Politiker oder Zuwendungen an Regierungen tätigt die Bank nicht.

Im Berichtsjahr 2019 ist die Bank für Kirche und Diakonie dem Ökumenischen Netzwerk Klimagerechtigkeit (www.kirchen-fuer-klimagerechtigkeit.de) beigetreten.

Die Bank für Kirche und Diakonie ist in folgenden Organisationen Mitglied: