19. Politische Einflussnahme

Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

Für die Stadt Geestland sind zunächst das Grundgesetz und die Nds. Verfassung sowie alle Europa-, Bundes-, Landes- und Kommunalgesetze und die daraus abgeleiteten Verordnungen, Satzungen und Erlasse relevant.

Die Stadt Geestland ist als Kommune sowohl Teil der Executive als auch der Legislative. Insbesondere der Hauptverwaltungsbeamte als Leiter der Verwaltung und gleichzeitig drittes Organ der Stadt mit wichtigen selbständigen Entscheidungszuständigkeiten hat maßgeblichen Einfluss auf die Politik in der Stadt. Auch ist er Mitglied im Verwaltungsausschuss sowie im Rat der Stadt und deshalb automatisch an allen politischen Entscheidungen in der Stadt Geestland beteiligt. Ferner ist er mit der Verwaltung für die Vorbereitung der Beschlüsse der politischen Gremien zuständig.

Die Stadt Geestland hat im Rahmen des bundesweiten Projektes "50 kommunale Klimapartnerschaften bis 2015" eine Partnerschaft mit dem Distrikt Leribe in Lesotho (gelegen in Südafrika) übernommen.  Außerdem ist die Stadt Geestland mit der Stadt Tozeur in Tunesien am Kommunalen Wissenstransfer Maghreb / Deutschland beteiligt. Eine Verwaltungspartnerschaft mit einer Stadt in Österreich ist im Aufbau. Eine Städtepartnerschaft mit Roquevaire in Frankreich ist geplant.

Die Stadt Geestland arbeitet in folgenden Organisationen und Verbänden mit: im Rat für Nachhaltige Entwicklung, im Projektbeirat Nachhaltige Kommune der Bertelsmann-Stiftung, im Rat der Gemeinden und Regionen Europas, im Innovators Club des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes (NSGB), im Innovators Club vom Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB), in der Steuerungsgruppe des NSGB Kommune 2.0, im Wirtschafts- und Finanzausschuss des NSGB, im Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus und Verkehr des DStGB, im Programmbeirat der SKEW, in der Metropolregion Bremen-Oldenburg, im Regionalforum Bremerhaven, im Wasserversorgungsverband Wesermünde, im Presseclub Bremerhaven-Unterweser e.V., im Förderverein Hochschule Bremerhaven, im Förderverein Stadttheater, im Kuratorium für Pferdesport e.V. Elmloher Reitertage, im Beirat der Fishtown Pinguins, im Aktionsbündnis "Für die Würde unserer Städte", im AMEOS Regionalbeirat Nord-West sowie im AWO-Beirat Soziale Arbeit GmbH.

Der Rat der Stadt Langen (Vorgängerin der Stadt Geestland)  hat bereits 2008 erstmals die Leitlinien zur Sicherstellung der Handlungsfähigkeit der Kommune in der Zukunft beschlossen. Diese wurden kontinuierlich weiterentwickelt. Die zurzeit aktuelle dritte Fassung wurde vom Rat der Stadt Geestland in der Sitzung am 14. März 2016 verabschiedet. In der gleichen Sitzung hat sich der Rat ebenfalls mit der Erklärung der Gemeinden und Regionen Europas „Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene gestalten" (AGENDA 2030) befasst und die von den Vereinten Nationen verabschiedeten Nachhaltigkeitsziele für die Stadt verbindlich erklärt.  Die Erstfassung der Leitlinien beinhaltete die Handlungsfelder „Bildung, Familie und Wirtschaft sowie Wirtschaftsförderung". In der aktuellen Fassung umfassen diese die nachstehenden Schwerpunkte: Bildung, Familie, Stärkung des Ehrenamts, Integration und Inklusion, Wirtschaft(-sförderung), Landwirtschaft, Solide Finanzen, Demografische Entwicklung, Infrastruktur und Stadtentwicklung, Mobilität und Versorgung, Energie, Klima, Umwelt und Natur, Tourismus, Freizeit und Sport, Brandschutz. Diese verbindlich beschlossenen Handlungsfelder zielen auf Ressourcenschonung, Generationen-gerechtigkeit sowie die Sicherstellung der wirtschaftlichen Handlungsfähigkeit ab.   Unter Berücksichtigung dieser Kriterien entscheidet der Rat der Stadt Geestland durch Ratsbeschluss an welchen Projekten die Stadt Geestland sich engagiert.