18. Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

VIVAWEST übernimmt gegenüber ihren Kunden und der Gesellschaft – insbesondere in der Region – eine hohe Verantwortung.

Die Wohnquartiere werden im Zuge des aktiven Portfoliomanagements ganzheitlich betrachtet und bewirtschaftet, um so qualitätsvollen Lebensraum für unterschiedliche Zielgruppen sowie einen Mehrwert für die Region zu schaffen. Als Partner der Region engagiert sich der Konzern aber auch über das Kerngeschäft hinaus in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen.

In der Quartiersentwicklung geht es um mehr als nur Wohnraum: um Lebensräume. Neben durchgängig hohen baulichen und ökologischen Standards sind dabei eine Reihe ganz individueller Anforderungen zu berücksichtigen, abhängig davon, in welchem Umfeld und für welche Zielgruppe(n) ein Quartier zukunftsfähig weiterentwickelt werden soll. VIVAWEST übernimmt Verantwortung für die Entwicklung von Quartieren, die weit über bauliche Standards hinausgeht: Nachbarschaftliches Miteinander, soziale Ausgewogenheit, ehrenamtliches Engagement und ausreichende Infrastruktur- und Dienstleistungseinrichtungen sind Themen, mit denen sich VIVAWEST intensiv auseinandersetzt. Dabei wird auf die Anforderungen und Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen geachtet, lokale Akteure und Partner eingebunden und auf bewährte Netzwerke im Quartier gesetzt. Als Beispiel dient die Quartiersentwicklung Dichterviertel in Duisburg.

Ein Schwerpunkt des sozialen Engagements von VIVAWEST betrifft die Schaffung und Förderung funktionierender Nachbarschaften. Dazu tragen die vielen Gemeinschaftsräume und Nachbarschaftstreffpunkte bei – derzeit 59 an der Zahl – die von sozialen Trägern betrieben und von VIVAWEST über ihre Stiftung mit finanziellen Mitteln unterstützt werden. Gefördert werden sowohl Vereine aus der Mieterschaft als auch kleine örtlich verwurzelte Träger, die mit viel Engagement und Kreativität aktiv sind und das nachbarschaftliche Miteinander nach vorne bringen.

Details zu Kosten für soziale Projekte siehe Kriterium 7, wohnungswirtschaftliche Ergänzungen.

Vergleiche Bericht 2015 (Seite 128f.).