18. Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

In der Kooperationsstrategie legt das Forschungszentrum großen Wert auf regionale Partnerschaften. Dazu zählen in erster Linie die Universitäten in Nordrhein-Westfalen. Die Forschungsthemen dieser Kooperationen sind jedoch nicht auf regionale Aspekte beschränkt, sondern bündeln vielmehr regionale Kapazitäten zur Bearbeitung überregionaler Herausforderungen. Darunter sind Jülich Aachen Research Alliance (JARA), Solarcampus, Bioeconomy Science Center und Geoverbund.


Juelich_impulse: Kinder und Jugendliche früh für die Wissenschaft begeistern

Durch den Bereich juelich_impulse weckt das Forschungszentrum bereits bei Kindern ab dem Kindergartenalter und Jugendlichen das Interesse an der Wissenschaft. Jährlich besuchen rund 4.000 von ihnen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Jülich. Ein Schlüsselrolle spielt dabei das zentrumseigene Schülerlabor JuLab, in dem sie bei Ferienprogrammen, Schulklassenbesuchen oder mit ihren Eltern naturwissenschaftliche Experimente durchführen können. Um das Interesse an Naturwissenschaften und Technik nachhaltig zu fördern, lädt das JuLab zudem ausgewählte Schüler seiner fünf Kooperationsschulen mehrere Tage im Jahr zu Experimentier- und Forschertagen ein. Ziel dieser längerfristigen Kooperationen ist es, die Ausbildungsreife der Schülerinnen und Schüler zu erhöhen und sie für eine naturwissenschaftlich-technische Ausbildung oder ein entsprechendes Studium zu motivieren. Weitere Angebote des JuLab sind Experimentiertage für Kinder und Eltern sowie Ferienaktionen für unterschiedliche Jahrgangsstufen. Darüber hinaus bringt sich das JuLab im Bereich der frühkindlichen Förderung mit ein – von der Multiplikatoren-Schulung bis hin zur Einrichtung umfassender Ausbildungseinheiten für Erzieherinnen und Erzieher.

Erste Einblicke in die Geschäftsbereiche und Institute erhalten die rund 320 Schülerinnen und Schüler, die ihr Praktikum in Jülich absolvieren. Der „Girls’ Day“ und der „Mädchen-Technik-Tag“ sollen speziell Mädchen und junge Frauen für die sogenannten MINT-Fächer begeistern. Bereits im Jugendbereich betreibt das Forschungszentrum Exzellenzförderung und engagiert sich mit Ferienschulen für interessierte und begabte Kinder. Darüber hinaus ist das Forschungszentrum der Gastgeber des jährlichen „Jugend forscht“-Regionalausscheids. Das Erkennen von Talenten ist bereits in dieser Säule eines der wichtigen Ziele von juelich_ horizons. Das Nachwuchskonzept dient dazu, sie in ihrem Werdegang zu begleiten und bei der Berufsorientierung zu unterstützen.
Weiterführende Informationen finden sich im Nachhaltigkeitsbericht 2014/2015 des Forschungszentrums auf den Seiten 44-46 und 60 sowie ab Seite 94.