18. Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

Als regionales Förderinstitut unterstützt die IBB die wirtschaftliche und soziale Entwicklung Berlins im Rahmen ihres Förderauftrags und führt Fördermaßnahmen in den Bereichen der Wirtschafts- und Wohnungsbauförderung durch, die Investitionen anregen und zur Schaffung von Arbeitsplätzen beitragen.  

Im Geschäftsjahr 2018 hat die IBB insgesamt Finanzierungszusagen im Volumen von 1,5 Mrd. Euro begeben, womit - basierend auf den Angaben der Förderempfänger und eigenen Berechnungen - sich ein nachfragewirksames Investitionsvolumen in Höhe von 3,4 Mrd. Euro und die Schaffung bzw. der Erhalt von 12.500 Arbeitsplätzen verbindet.  

Über ihren eigentlichen Förderauftrag hinaus erbringt die IBB jährlich einen sog. Berlin-Beitrag, über den selbst erwirtschaftete Mittel für die Co-Finanzierung von Förderprogrammen und die Infrastruktur der Berliner Wirtschaftsförderung eingebracht werden. Im Jahr 2018 belief sich dieser Berlin-Beitrag auf 20 Mio. Euro.  

Mit ihren 630 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählt die IBB zu den 100 größten Arbeitsgebern in Berlin. Der Personalaufwand belief sich im Jahr 2018 auf 51,7 Mio. Euro.  

Im Rahmen ihrer Spendenengagements unterstützt die IBB Projekte im Bereich des Bildungswesens, der Altersfürsorge, der Sozialfürsorge und des interkulturellen Austauschs im Land Berlin. Die Größenordnung liegt hier aktuell bei einem Betrag von ca. 65.000 Euro p.a. Davon entfallen 30.000 Euro auf den interkulturellen Austausch, 20.000 Euro auf Bildungsinitiativen und rund 14.000 Euro auf Projekte zur Unterstützung alter bzw. benachteiligter Menschen. Darüber hinaus werden Sachleistungen (PC, Drucker etc.) an Berliner Schulen gespendet.  

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IBB erbringen jährlich Arbeitsleistungen im Rahmen ausgesuchter sozialer Projekte und organisieren die Aktion „Weihnachtsgeschenke“ für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche.  

Die IBB erzielte im Jahr 2018 einen um Sondereffekte bereinigten Überschuss im Höhe von 10,8 Mio. Euro, wovon 8,1 Mio. Euro thesauriert und 2,7 Mio. Euro (25 %) an den Eigentümer, das Land Berlin, ausgeschüttet wurden.