18. Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

Das Kriterium Gemeinwesen umfasst unsere Ziele Tradition, Soziales und Kultur.   

1. Tradition   

Der gemeinnützige Feuerbestattungsverein Halle e.V. bezweckt die finanzielle, materielle und ideelle Förderung der gemeinnützigen FUNUS Stiftung. Diesem Zweck ist der Verein im Jahre 2019 durch eine Spende in Höhe von 40.000 EUR zur Förderung des Großprojekts „Stadt der Sterblichen 2019“ in Leipzig nachgekommen. Er war darüber hinaus für den Betrieb der historischen Feierhallen auf dem Gertraudenfriedhof in Halle verantwortlich.    

Die Trägergemeinschaft der Halloren hat mit ihren Leistungen auch im Jahr 2019 die Erhaltung der Tradition des Grabgeleits auf den Halleschen Friedhöfen gefördert.   

2. Soziales   

Der Mitteldeutsche Feuerbestattungsverein e.V. hat im Oktober 2019 eine Mitteilung zum Thema Feuerbestattung an seine Mitglieder herausgegeben.  Zudem hat er in 14 Fällen Vereinsmitgliedern eine würdige Feuerbestattung ermöglicht.   

Im Friedgarten Mitteldeutschland haben wir auch in 2019 - wie in jedem Jahr - neue Grabfelder angelegt, die im Vergleich zu anderen Friedhöfen kostengünstig und vor allem pflegearm sind.   

3. Kultur   

Die FUNUS Stiftung hat die gemeinnützigen Zwecke der Kunst und Kultur, Volksbildung sowie Heimatpflege im Jahr 2019 mithilfe folgender gemeinnütziger Projekte gefördert:   

Projekt 1: 

9. Symposium zur Bestattungskultur                         
„Nach uns die Sintflut – Bestattungskultur im Zeichen der Nachhaltigkeit“ am 17.09.2019 in Leipzig  


Beschreibung: In diesem Jahr wurde die Frage untersucht, wie sich die aktuelle Nachhaltigkeitsdiskussion auf die Bestattungskultur auswirkt.                            
Referenten waren:
Werner Kentrup, Bestatter aus Bonn
Dr. Imke Schneider, Umweltgutachterin aus Hamburg
Roman Höfers, Redakteur und Gärtner aus Braunschweig
Prof. Dr. Thomas Klie, Theologe aus Rostock
Dirk Neumann, Vorstand der WG Freiheit aus Halle (Saale)
Prof. Dr. Dr. Tade Spranger, Jurist aus Bonn                                    
60 Teilnehmer

Projekt 2: 

Death Slam Nr. 4 & 5


Beschreibung: Ein Death Slam ist ein an den Poetry Slam angelehnter Vortragswettbewerb, bei dem die Vortragenden selbstgeschriebene Texte, die sich um den Tod drehen in einer vorgegebenen Zeit vortragen. Das Publikum wählt anschließend den Sieger.  
Der vierte Death Slam fand am 09.05.2019 auf der Messe Leben & Tod in Bremen von 300 Besuchern statt.
Der fünfte Death Slam fand am 26.09.2019 vor 100 Besuchern in Leipzig statt.

Projekt 3: 

Drunter & Drüber – Das Magazin für Endlichkeitskultur - Ausgabe 8 und 9


Beschreibung: Die Umsetzung des Stiftungszwecks in der täglichen Arbeit hat gezeigt, dass sich eine Bestattungskultur nur dann entwickeln kann, wenn sich Menschen überhaupt mit der Endlichkeit ihres Lebens auseinandersetzen. Zu diesem Zwecke hat sich der Vorstand entschlossen, ein Magazin herauszugeben, das sich ausschließlich mit Themen um eben diese Endlichkeit des Lebens beschäftigt. Dabei soll die Lektüre des Magazins durchaus unterhalten, damit sich gerade auch Menschen angesprochen fühlen, die ansonsten mit dem Tod nicht in Berührung kommen (wollen).           
Geplant sind 2 Ausgaben der Drunter & Drüber pro Kalenderjahr.

Projekt 4:                

„Die Stadt der Sterblichen – Das Endlichkeitsfestival“ vom 06. – 28.09. in Leipzig

Beschreibung: Die Stadt der Sterblichen ist eine Veranstaltungsreihe auf Initiative der FUNUS Stiftung unter Mitwirkung lokaler Vereine, Initiativen, Künstler, Unternehmer und Privatpersonen. Ziel ist, die Angst vor dem Thema Tod zu verringern und Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen. Im Abstand von zwei Jahren findet „Die Stadt der Sterblichen“ in wechselnden Städten Deutschlands statt.                                     
Programm 2019 (Auszug):