Leistungsindikatoren zu Kriterium 17

Leistungsindikator GRI SRS-412-3: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Investitionsvereinbarungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der erheblichen Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder auf Menschenrechtsaspekte geprüft wurden.

b. Die verwendete Definition für „erhebliche Investitionsvereinbarungen“.

Dies ist für die Sparda-Bank München eG aufgrund ihrer regionalen Ausrichtung nicht relevant. Für Eigenanlagen der Bank greifen die unter Kriterium 10 genannten Ausschlusskriterien.

Leistungsindikator GRI SRS-412-1: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, an denen eine Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte oder eine menschenrechtliche Folgenabschätzung durchgeführt wurde, aufgeschlüsselt nach Ländern.

Als regional ansässige Genossenschaftsbank erachten wir eine gesonderte menschenrechtliche Prüfung unserer Geschäftsstandorte als nicht relevant. Die Menschenrechte werden an allen Standorten als Selbstverständlichkeit betrachtet und eingehalten. Somit wurde also keine Betriebsstätte auf Menschenrechtsaspekte hin überprüft.

Leistungsindikator GRI SRS-414-1: Auf soziale Aspekte geprüfte, neue Lieferanten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der neuen Lieferanten, die anhand von sozialen Kriterien bewertet wurden.

Dies ist für die Sparda-Bank München eG aufgrund ihrer regionalen Ausrichtung nicht relevant. Dennoch deckte die Stakeholder-Befragungen in 2017 und 2018 unter anderem die Bereiche faire Bezahlung, betriebliches Gesundheitsmanagement, Verpflichtungserklärung zu Sozialstandards und soziales Engagement von Seiten des Unternehmens ab. Auch die in 2018 entwickelten Einkaufsbedingungen, die ab 2019 in Kraft treten, enthalten unter §20 „Soziale Verantwortung“ klar definierte Prinzipien zur Erfüllung von Sozialstandards: „Es muss Ziel der Sparda-Bank München eG und ihrer Auftragnehmer sein, die Richtlinien der UN Initiative Global Compact (Davos, 01/99) sowie die von der internationalen Arbeitsorganisation (IAO) in der „Declaration of fundamental principles and rights at work“ (Genf, 06/98) verabschiedeten Prinzipien und Rechte zu beachten. […]“

Leistungsindikator GRI SRS-414-2: Soziale Auswirkungen in der Lieferkette
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Zahl der Lieferanten, die auf soziale Auswirkungen überprüft wurden.

b. Zahl der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen ermittelt wurden.

c. Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen, die in der Lieferkette ermittelt wurden.

d. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt und infolge der Bewertung Verbesserungen vereinbart wurden.

e. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt wurden und infolgedessen die Geschäftsbeziehung beendet wurde, sowie Gründe für diese Entscheidung.

Dies ist für die Sparda-Bank München eG aufgrund ihrer regionalen Ausrichtung nicht relevant. Unabhängig davon überwacht, kontrolliert und evaluiert die Sparda-Bank München eG ihr Wertschöpfungs- und Lieferantennetz wie unter Kriterium 4 und 9 beschrieben. Zudem investiert sie, wie unter Kriterium 17 beschrieben, auch nicht im Ausland. Wenn die Bank ihre Eigenanlagen investiert, greifen die unter Kriterium 10 genannten Ausschlusskriterien.