Leistungsindikatoren zu Kriterium 17

Leistungsindikator GRI SRS-412-3: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Investitionsvereinbarungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der erheblichen Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder auf Menschenrechtsaspekte geprüft wurden.

b. Die verwendete Definition für „erhebliche Investitionsvereinbarungen“.

Die interne Compliance-Stelle ist konzernweit verantwortlich und behält dabei ebenso Geschäfte der Kunden im Blick, die Menschenrechte verletzen könnten, wie nationale und internationale Gesetzte und Richtlinien, die von der Bank selbst eingehalten werden müssen. Im Detail bedeutet dies, dass die Mitarbeiter der Compliance-Stelle vor allem unter dem Aspekt der Geldwäsche, dem Betrug und der Terrorismusfinanzierung auf die Einhaltung vom Embargos und Sanktionen gegen beispielsweise menschenrechtsverletzende Regime sorgen. Des Weiteren werden Geschäfte und Geschäftsbeziehungen, die in Bezug auf Menschenrechte eine wesentliche Rolle spielen, ausdrücklich untersucht und können unter eine kritische Analyse und Bewertung fallen. Geschäfte, die nicht mit dem Metzler'schen Verständnis zu unternehmerischer Verantwortung vereinbar sind, werden abgelehnt oder Geschäftsbeziehungen werden beendet. Im Berichtsjahr 2018 wurden diesbezüglich keine Geschäftsbeziehungen zu Dienstleistern beendet.

Zu weiteren Inhalten des Indikators GRI SRS-412-3 berichten wir nicht, da er nicht zu den für Metzler wesentlichen Aspekten in der Geschäftsführung gehört.

Leistungsindikator GRI SRS-412-1: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, an denen eine Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte oder eine menschenrechtliche Folgenabschätzung durchgeführt wurde, aufgeschlüsselt nach Ländern.

Wir berichten nicht über den Indikator GRI SRS-412-1, da er nicht zu den für Metzler wesentlichen Aspekten in der Geschäftsführung gehört.

Leistungsindikator GRI SRS-414-1: Auf soziale Aspekte geprüfte, neue Lieferanten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der neuen Lieferanten, die anhand von sozialen Kriterien bewertet wurden.

Wir berichten nicht über den Indikator GRI SRS-414-1, da er nicht zu den für Metzler wesentlichen Aspekten in der Geschäftsführung gehört. Zudem beschäftigt Metzler ausschließlich Dienstleister, die in EU-Ländern ansässig sind. Erfahrungsgemäß ist daher mit keinen Menschenrechtsverstößen zu rechnen  - umso mehr, als in der Europäischen Union Regeln und Gesetze bestehen, die dem Schutz der Menschenrechte dienen und die den Arbeitgeber dazu verpflichten, diese einzuhalten.

Leistungsindikator GRI SRS-414-2: Soziale Auswirkungen in der Lieferkette
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Zahl der Lieferanten, die auf soziale Auswirkungen überprüft wurden.

b. Zahl der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen ermittelt wurden.

c. Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen, die in der Lieferkette ermittelt wurden.

d. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt und infolge der Bewertung Verbesserungen vereinbart wurden.

e. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt wurden und infolgedessen die Geschäftsbeziehung beendet wurde, sowie Gründe für diese Entscheidung.

Metzler löste im Berichtsjahr 2018 keine Verträge mit Dienstleistern wegen Nichteinhaltung von Menschenrechten auf. Ferner besteht kein Risiko in der Lieferkette für Metzler und bewirkt somit keine notwendigen Gegenschritte. Grundsätzlich achtet Metzler auf Langfristigkeit in den Geschäftsbeziehungen, was für einen fairen Umgang miteinander spricht.