17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Die Sparkasse legt einen hohen Wert auf die Einhaltung der Menschenrechte. Aufgrund des Lieferanten-/Dienstleisterkreises (überwiegend langjährig bekannte, regionale Dienstleister/Lieferanten) hält die Sparkasse aus Gründen der Verhältnismäßigkeit den Verzicht auf die Vorhaltung einer Strategie/eines Konzepts zur Achtung der (weltweiten) Menschenrechte für angemessen.

Die Notwendigkeit einer Risikoanalyse wird aus den gleichen (oben genannten) Gründen nicht durchgeführt und liegt daher nicht vor.   Für die Sparkasse als Arbeitgeber ist die Einhaltung aller geltenden Vorschriften, welche die Rechte von Mitarbeitern regeln, alternativlos (z. B. (Arbeitsschutz)Gesetze, Tarifverträge).Siehe hierzu auch die Ausführungen unter Ziffer 14 – 16 dieses Berichts.

Die Auftragsnehmer/Zulieferer der Sparkasse Offenburg/Ortenau sind regionale Unternehmen, die größtenteils auch Kunden sind. Darüber hinaus werden Produkte/Leistungen über die zentrale Einkaufsgesellschaft der Sparkassen (SEG) bezogen.

Die Beachtung der Menschenrechte wird bei allen Lieferanten vorausgesetzt. Die Sparkasse Offenburg/Ortenau behält sich vor, die Zusammenarbeit zu beenden, falls Verstöße gegen die Menschenrechte in jeglicher Form bekannt werden.

Seit Einführung des Mindestlohngesetzes wird zudem ein Augenmerk auf die Einhaltung der geltenden Vorschriften des Mindestlohngesetzes gelegt.

Von externen Dienstleistern wird vorausgesetzt, dass die Vereinbarungen des Tarifvertrags bzw. die Vorschriften des Mindestlohngesetzes uneingeschränkt beachtet werden. Dies wird schriftlich bestätigt und im Bereich Organisation gespeichert.