17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Für die Volksbank Mittelhessen als regional verwurzelte Genossenschaftsbank gehört die Achtung der Menschenrechte und Ausschluss der Zwangs- und Kinderarbeit zum Selbstverständnis. Aufgrund der Verwurzelung in der Region arbeitet die Volksbank Mittelhessen vorzugsweise mit regionalen Partnern zusammen, die ebenfalls den gesetzlichen Standards der Bundesrepublik Deutschland unterliegen. Dadurch können Menschenrechtsverletzungen im direkten Geschäftsumfeld der Bank ausgeschlossen werden. Auch wenn für die Volksbank Mittelhessen das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) nicht gilt, ist die Einhaltung von Menschenrechten bei allen Lieferanten und Dienstleistern entlang der Lieferkette ein wichtiges Kriterium, für die Geschäftsbeziehung mit der Bank. Das Nachhaltigkeitsmanagement hat sich daher für das Jahr 2022 zum Ziel gesetzt, eine Einkaufs- und Lieferantenrichtlinie zu prüfen, welche die Einhaltung von sozialen Standards in einer Vereinbarung mit unseren Geschäftspartnern sicherstellt.

Etwaige wesentliche Risiken sind hier für die Bank aufgrund der geringen Wesentlichkeit weiterhin nicht erkennbar. Zur Beurteilung der Wesentlichkeit verschafft sich die Bank, einmal im Jahr im Rahmen der Risikoinventur sowie anlassbezogen, einen Überblick über die Risiken der Bank. Der Prozess zur Risikoinventur ist im Risikohandbuch der Bank schriftlich dokumentiert.