17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Für alle Geschäftsbeziehungen greift die Leitlinie für Nachhaltiges Wirtschaften der REWE Group. Die Leitlinie orientiert sich an der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen, den Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und dem UN Global Compact. Sie umfasst das Verbot von Zwangsarbeit und ausbeuterischer Kinderarbeit sowie den fairen Umgang mit Mitarbeitern. Im Falle vorsätzlicher grober Missachtung der in der Leitlinie beschriebenen Werte behält sich die REWE Group Sanktionen vor. Die REWE Group legt ihren Aktivitäten einen risikobasierten Ansatz zugrunde und achtet darauf, dass Produktionsstätten in Risikoländern, von denen sie Ware bezieht, sozial auditiert sind. Anerkannte Sozialstandards sind der Standard der Business Social Compliance Initiative (BSCI), der SA8000-Standard und der Standard des International Council of Toy Industries (ICTI).

Darüber hinaus hat die REWE Group basierend auf der Leitlinie für Nachhaltiges Wirtschaften einen Lieferantenfragebogen entwickelt, mit dem sie ihre Lieferanten unterstützen möchte, die Verankerung von Nachhaltigkeitsaspekten in ihren Unternehmen einzuschätzen und weiterzuentwickeln.