17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Zum 01.01.2022 hat die MOIN Filmförderung ein Compliance Management System eingerichtet. Dieses schafft  Orientierung und ist Leitlinie für die Entscheidungen und das Handeln der Filmförderung , ihrer Tochtergesellschaften, ihrer Geschäftspartner*innen und jedes Einzelnen. Es gilt darüber hinaus für die Organe der genannten Unternehmen, ihre Mitglieder und für sämtliche angestellten und freiberuflichen Mitarbeiter*innen sowie ehrenamtlich tätigen Personen und die Mitglieder der Fördergremien. Zum Code of Conduct haben sich ferner die Antragsteller*innen und die Förderungsempfänger*innen zu bekennen. https://www.moin-filmfoerderung.de/de/moin-compliance-regeln_code_of_conduct.php?r=255005767

Damit verpflichten wir uns als MOIN Filmförderung selbst sowie die genannten Gruppen auf die Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften, aber auch Verträgen, selbstauferlegter Verpflichtungen sowie freiwilligen internen Kodizes und Richtlinien im Unternehmen. Darüber hinaus soll die Übereinstimmung des unternehmerischen Geschäftsgebarens auch mit allen gesellschaftlichen Richtlinien und Wertvorstellungen, mit Moral und Ethik gewährleistet werden.

Die Geschäftstätigkeit der MOIN Filmförderung findet fast ausschließlich im europäischen Raum statt, die Einhaltung geltender Gesetze ist nachvollziehbar, Menschenrechtsverletzungen sind bisher keine bekannt. Wir sehen hier keine Risiken und betreiben aus dem Grund keine Risikoanalyse.
Sollte die MOIN Filmförderung oder andere gegen den Code of Conduct verstoßen, ist eine Anzeige durch Dritte jederzeit möglich.

Bei der Auswahl unserer Einkäufe achten wir auf Fairtrade Produkte, um so einen Beitrag für gerechteres Leben zu leisten.
Auch inhaltlich steht die MOIN Filmförderung für eine offene und humane Gesellschaft. Immer wieder werden Filme mit sozialpolitischen Inhalten gefördert und Missständen damit zu Sichtbarkeit verholfen. Z.B. erschien in diesem Jahr der queere Dokumentarfilm „Genderation“ von Monika Treut oder auch der Film „Atomkraft forever“ von Carsten Rau, der sich u.a. mit dem Rückbau der Atomkraftwerke in Deutschland beschäftigt. Weitere Filme sind z.B. „Willkommen auf Deutsch“, „Garagenvolk“ oder „Wir alle das Dorf“.

Da dies unser erster DNK-Bericht ist und wir noch im Aufbau eines umfassenden Nachhaltigkeitskonzepts sind existieren zu diesem Zeitpunkt noch keine quantitativ messbaren Ziele und es erfolgt entsprechend noch keine quantitative Zielprüfung. Auch haben wir die Ziele noch nicht im Rahmen einer Wesentlichkeitsanalyse priorisiert. Dies werden wir auf Grundlage des DNK-Berichts für den nächsten Berichtszyklus erarbeiten.

Aufgrund unserer regionalen und inhaltlichen Ausrichtungen unserer Geschäftstätigkeit ergeben sich unseres Wissens nach keine negativen Auswirkungen auf Menschenrechte und deren Einhaltung – eine Risikoanalyse ist jedoch bislang nicht erfolgt und wird für den nächsten Bericht zu prüfen sein.