17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Als verantwortungsvoller Arbeitgeber verpflichtet sich Ramboll, die Menschenrechte im Einklang mit den UN Guiding Principles on Business and Human Rights zu achten. Wir richten uns weiterhin nach den Anforderungen gemäß dem britischen Modern Slavery Act und dem Prevention of Sexual Harassment of Women at Workplace Act. Durch unsere Geschäftstätigkeit können wir potenziell negative Auswirkungen auf die Menschenrechte haben. Bei der Arbeit an Projekten könnte Ramboll durch unsere Geschäftsbeziehungen Menschenrechtsverletzungen verursachen, dazu beitragen oder damit in Verbindung gebracht werden. Wir tragen daher dazu bei, negative Auswirkungen auf die Menschenrechte zu verhindern, indem wir unsere Auswirkungen bewerten, Mitarbeitende in Menschenrechtsrichtlinien und -verfahren schulen, die Menschenrechte der Mitarbeitenden schützen, Kunden und Dritte beraten und uns bei Bedarf zu Wort melden.
Neben der Berücksichtigung der genannten Rahmenwerke wurden bislang keine Ziele für diesen Bereich festgelegt. Hier möchte Ramboll Deutschland zunächst auf nationaler Ebene tätig werden und sich an den Vorgaben des geplanten Lieferkettengesetzes orientieren.

Menschenrechte sind in viele HR-, Project Excellence- und Compliance-Richtlinien und -Verfahren integriert, die kontinuierlich überwacht und verbessert werden. Durch unsere Folgenabschätzungen und Due-Diligence-Verfahren haben wir die wichtigsten Menschenrechtsprobleme identifiziert, denen Ramboll ausgesetzt ist:

Im Jahr 2019 konzentrierten wir uns auf die Einbettung von Ramboll Deutschland in das globale HSEQ-Managementsystem, Verbesserung der HR-Prozesse und der Schaffung eines größeren kulturellen Bewusstseins.  

Lieferanten, Subunternehmen und Geschäftspartner müssen sich mit Vertragsunterzeichnung dazu verpflichten, den von Ramboll entwickelten Verhaltenskodex für Geschäftspartner (Business Associate Code of Conduct) zu befolgen. Dies soll ein verantwortungsvolles und proaktives Handeln sicherstellen, um negative soziale, ökologische oder wirtschaftliche Auswirkungen zu mindern. Darüber hinaus fordert Ramboll eine Dokumentation der Leistungen in den Bereichen Soziales, Umwelt und Korruptionsbekämpfung an und bemüht sich um einen konstruktiven Dialog mit Zulieferern und Geschäftspartner.

Bislang wurden noch keine Ziele definiert, weshalb noch nicht berichtet werden kann.

Leider ist es uns nicht möglich, die Gesamtzahl an Lieferanten, die auf soziale Auswirkungen überprüft wurden, zu nennen. Mit der verpflichtenden Unterzeichnung des Verhaltenskodex für Geschäftspartner und der im Zuge dessen bereitgestellten  Informationen gibt Ramboll seine Anforderungen direkt weiter. Eine Überprüfung der Einhaltung ist aufgrund der damit verbundenen Aufwände bislang nicht erfolgt. Da vor allem mit lokalen Lieferanten zusammengearbeitet wird und die Lieferkette, wie beschrieben, relativ simpel ist, wird von geringen Risiken ausgegangen.