17. Menschenrechte

Die Hochschule legt dar, an welchen Menschenrechtskonventionen sie sich orientiert und welche Maßnahmen sie ergreift, um diese bei ihren lokalen, nationalen wie internationalen Aktivitäten, in Partnerschaften und der Beschaffung einzuhalten sowie eine Sensibilisierung der Hochschulangehörigen zu erreichen.

 
Die Universität Duisburg-Essen "ist ein Ort der Toleranz und des friedlichen Miteinanders. Wir bekennen uns zu einem respektvollen, aufrichtigen und vertrauensvollen Umgang miteinander, ungeachtet von Position, Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, Sprache oder sexueller Orientierung und anderen Formen der Diversität. Als Universität der Potenziale setzen wir uns dafür ein, dass alle Universitätsangehörigen ihre Fähigkeiten und Talente einbringen und weiterentwickeln können.

Gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen stellen wir sicher, dass die Mitglieder und Angehörigen der Universität bei der Erfüllung ihrer Aufgaben ihr grundgesetzlich verbürgtes Recht auf die Freiheit der Wissenschaft und der Kunst wahrnehmen können. Wir gewährleisten die Freiheit, wissenschaftliche Meinungen zu verbreiten und auszutauschen. Die Freiheit der Forschung umfasst vor allem Fragestellung, Methodik und Bewertung des Forschungsergebnisses und seine Verbreitung. Die Freiheit der Lehre umfasst insbesondere die Durchführung und Gestaltung von Lehrveranstaltungen sowie das Recht auf Äußerung wissenschaftlicher Lehrmeinungen."

In den Leitlinien ist dieser Grundgedanke unter Punkt 8 verankert: "Wir betrachten die Heterogenität der Hochschulmitglieder als Chance und fördern die produktive Vielfalt durch Maßnahmen des Diversity-Managements. Diversität wird sowohl als Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit als auch zur Exzellenz verstanden. Die Geschlechtergerechtigkeit ist hierbei ein integraler Bestandteil."

(Rektorat der Universität Duisburg-Essen (Hrsg.) 2015: Hochschulentwicklungsplan 2016–2020. S.5)

Zudem ist es der UDE ein großes Anliegen, geflüchtete und gefährdete Forschende zu unterstützen. Die UDE hat sich bisher erfolgreich an allen Runden der Philipp Schwartz-Initiative, verwaltet durch die Alexander von Humboldt-Stiftung, beteiligt und unterstützt so Wissenschaftler*innen aus Ländern wie Pakistan, Syrien und der Türkei.

Siehe: Akademisches Auslandsamt

Weiter hervorzuheben sei das Engagement der Studierenden bspw. bei der Gruppe Amnesty International Essen-Mitte, die sich weltweit für die Achtung der Menschenrechte einsetzt.