17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Die VHH arbeitet an der Erstellung eines Nachhaltigkeits-Fragenkatalogs, speziell für die Elektrobus-Ausschreibungen zur Abfrage von Nachhaltigkeitskriterien bei den Bietern. Auch die Einhaltung von Menschenrechten wird Thema der Abfrage sein. Die Ausschreibung erfolgt im Jahr 2020.

Bei förmlichen Vergabeverfahren im Sinne eines öffentlichen Auftrags nach den gesetzlichen Vergabebestimmungen ist die VHH unter anderem zur Abfrage der Einhaltung der Tariftreue und der Zahlung eines Mindestlohnes mittels Eigenerklärungen verpflichtet. Als einschlägig sind hier das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und das Hamburgische Vergabegesetz (HmbVgG) zu nennen.

Die VHH hat noch keine konkreten Ziele definiert. Bezogen auf die Einkaufsabteilung wäre vorstellbar, dass in einem ersten Schritt bei den förmlichen Ausschreibungsverfahren Eigenerklärungen zu Menschenrechten und sofern sinnvoll und verfügbar entsprechende Nachweise abgefordert werden.

Aufgrund ausstehender Zielsetzungen wurde noch kein Zielerreichungsgrad gemessen. Die Auswertung der aus dem Template in der Ausschreibung der Elektrobusse abgefragten und in der Angebotsbewertung berücksichtigten Nachhaltigkeitskriterien zeigte, dass auch bei den Busherstellern noch nicht so fundierte Informationen zur Wertschöpfungskette vorliegen wie gewünscht. Diese Erkenntnisse werden nachgehalten und die Kriterien zukünftig weiter fokussiert.