17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Als Kinderrechtsorganisation sind der Einsatz für Menschenrechte in der Projekt- und Advocacy-Arbeit Satzungszweck der Kindernothilfe. Das große Risiko der Kindernothilfe liegt darin, dass bei Menschen- und insbesondere Kinderrechtsverletzungen in der eigenen Organisation ein erheblicher Reputationsverlust zu erwarten ist, der einen erheblichen Spendenrückgang zur Folge haben kann. Insofern liegt im Schutz von Kindern eine besondere Zielsetzung und verschiedene Verfahren sind installiert worden, um im Integrität, Transparenz, Kindesschutz, Corporate Governance und Compliance sicherzustellen. Dazu gehören die Kindesschutz-Policy und die Integritäts- und Antikorruptions-Policy als Teil des Arbeitsvertrages, der Diakonische Governance Kodex und die Unternehmensleitlinien, die bereits bei der Auswahl von Unternehmen als Spender und Unterstützer Risiken im Bereich Kinderrechtsverletzungen untersucht.
Bei Auftragsvergabe versuchen wir, wo möglich, Werkstätten für Menschen mit Behinderung zu berücksichtigen (Catering).  Für Mitarbeitende Umsetzung des Allgemeinen Gleichbehandlungs-Gesetzes (AGG) insbesondere bzgl. des Grades von Behinderung, Alter, Nationalität und Geschlecht. Satzungsgemäße Öffnung für Mitarbeitende anderer Denominationen.Durch kontinuierliche Verbesserungsmaßnahmen sollen Einzelaspekte (z.B. bei der Auftragsvergabe) verbessert werden, grundsätzlich gilt jedoch die Einhaltung der Menschenrechte als konstitutives Merkmal der Arbeit der Kindernothilfe.