17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Die SIGNAL IDUNA Gruppe ist mit ihren Geschäftsstellen im Geltungsbereich deutscher Gesetze und des EU-Rechts ansässig. Die Lieferantenbasis ist geografisch betrachtet auf Deutschland, die EU und die USA ausgerichtet. Die Menschenrechte sind in diesen Gesetzen inbegriffen.

Als Finanzdienstleistungsgruppe mit dem Schwerpunkt im Versicherungsbereich ist die Lieferkette der SIGNAL IDUNA Gruppe sehr überschaubar. Gegenwärtig sind keine erheblichen tatsächlichen oder potentiell negativen menschenrechtlichen Auswirkungen in der Lieferkette oder in dem Gesamt-Wertschöpfungsprozess bekannt. Jeder Einkäufer der SIGNAL IDUNA Gruppe ist dahingehend sensibilisiert, dass Menschenrechte gewahrt und keine Verstöße dagegen zugelassen werden. Dies ist im Leitbild des Zentraleinkaufes verankert.


Im Rahmen der ständigen Überprüfung und Verfeinerung der Ausschlusskriterien für Investments wurden Unternehmen ausgeschlossen, die nachweislich mit ausbeuterischer Kinderarbeit gemäß ILO-Standard in Verbindung gebracht werden sowie Investitionen in Unternehmen und Staaten, denen eine systematische Verletzung der Menschenwürde nachgewiesen wurde, z.B. Landvertreibung und Unterstützung bzw. Tolerierung menschenunwürdiger Arbeitsbedingungen.

Im Geschäftsjahr und zum Berichtszeitpunkt sind keine wesentlichen Risiken identifiziert worden, die sehr wahrscheinlich schwerwiegende negative Auswirkungen auf die Menschenrechte haben oder haben werden.

Für weitere Ausführungen siehe Leistungsindikatoren zu Kriterium 17.