17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Sicherstellung der Einhaltung von Menschenrechten durch Zulieferer

Die INTER greift in der Lieferkette auf deutsche (europäische) Partner zurück, sodass Verletzungen von Menschenrechten schon per Gesetz ausgeschlossen sind, daher haben wir für 2017 keine Risikoanalyse vorgenommen. Ab dem Jahr 2018 erarbeiten wir ein Prüfkonzept, um von Lieferanten und Partnern, mit denen wir intensiv zusammenarbeiten, eine Erklärung zur Einhaltung von Menschenrechten einzuholen, was die Fachbereiche Betriebsorganisation und Kapitalanlagen überwachen und über den CSR-Beauftragten gesammelt an den Vorstand berichten. Unser Ziel ist es, 2019 den Hinweis auf Menschenrechte in die Einkaufsrichtlinien und die Kapitalanlagerichtlinien aufzunehmen. Da die Prüfung der Erklärungen erst im laufenden Berichtsjahr unternommen wird, konnten noch keine feststellbaren Auswirkungen berichtet werden.

Unsere Geschäftstätigkeiten finden im deutschen (europäischen) Raum statt, wo Menschenrechte und Arbeitsnormen gesetzlich reguliert sind (u. a. Tarifverträge, Mindestlohn, Kernarbeitszeiten) und entsprechende Risiken diesbezüglich nicht bei der INTER verortet sind. Über unsere Anlagerichtlinien stellen wir zudem sicher, dass in unseren Anlageportfolien keine Unternehmen abgebildet sind, die Kinder- oder Zwangsarbeit unterstützen. Es finden sich bei unseren Geldanlagen keine Staatsanleihen außerhalb Europas, Anlagen in Rohstoffe sowie solche Anlagen, die weitere Menschenrechte verletzen. Es bestehen weiterhin keine Engagements in ABS-Produkten oder anderen Kreditderivaten.