17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Der Verhaltenskodex von ROLAND fordert von allen Mitarbeitern die Achtung der Persönlichkeitsrechte, der persönlichen Würde und der Privatsphäre des Einzelnen.

Von seinen Lieferanten und Dienstleistern erwartet ROLAND die Einhaltung der nationalen und internationalen arbeits- und sozialrechtlichen Vorgaben. Da ROLAND kein produzierendes Unternehmen ist, beschränken sich die Lieferketten in der originären Geschäftstätigkeit hauptsächlich auf die Ausstattung mit Büromitteln sowie auf IT-Hardware und -Software. Hier wird sowohl auf regionale Lieferanten in Deutschland, Österreich und Italien als auch auf international agierende Anbieter zurückgegriffen. Die Vorgaben für die Lieferantenauswahl werden in der Einkaufsrichtlinie definiert, konkrete Anforderungen in Bezug auf die Achtung der Menschenrechte und die Verhinderung von Zwangs- und Kinderarbeit werden dabei nicht übergreifend gestellt, sondern im Zweifelsfall einzelvertraglich geregelt.

Der Einsatz von Dienstleistern erfolgt im Rahmen der Leitungserbringung für die Kunden im Versicherungs- und im Assistance-Geschäft, insbesondere für Rechts- und für Mobilitätsdienstleistungen, fast ausschließlich in den Geschäftsgebieten in Deutschland, Österreich, Italien und Norwegen. Die Einhaltung der geltenden Arbeits- und Sozialstandards wird hier im Rahmen der Dienstleistungsverträge verlangt. Sofern Sub-Dienstleister beauftragt werden, ist ROLAND in der Regel zustimmungspflichtig, mindestens aber über die Beauftragung zu informieren. Die Einhaltung aller in der originären Beauftragung festgelegten Pflichten und Verantwortlichkeiten wird von ROLAND bei Subdelegation grundsätzlich vorausgesetzt. Eine Überprüfung der Geschäftsstandorte und eine Überprüfung der Lieferanten und Dienstleister unter Menschenrechtsaspekten wird von ROLAND im Rahmen der Beauftragung nicht explizit durchgeführt.

Im Rahmen der Risiko-Kontroll-Assessments wurden in 2019 keine wesentlichen Risiken mit Bezug zu Menschenrechtsbelangen identifiziert. Weitergehende Managementkonzepte zum Umgang mit Menschenrechten liegen bei ROLAND nicht vor.