17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Es besteht das Ziel, die Einhaltung der grundlegenden Menschenrechte im Unternehmen und bei den Zulieferern sicherzustellen. Die Einhaltung dieses Ziels ist wie folgt dokumentiert:
Die IB.SH ist ausschließlich in Deutschland tätig und bezieht ihre Waren und Dienstleistungen von Anbietern aus der Europäischen Union (EU). Die IB.SH ist als Anstalt öffentlichen Rechts zur Einhaltung der Richtlinien des Tariftreue- und Vergabegesetzes Schleswig-Holstein (TTG) verpflichtet. Hier wird unter anderem die Vergabe öffentlicher Aufträge unter Berücksichtigung von Sozialverträglichkeit, Umweltschutz und Energieeffizienz geregelt. Bei der Vergabe von Aufträgen, die sich laut ILO-Kernarbeitsnormen (§ 18 TTG) auf sensible Waren, z.B. Holzprodukte, beziehen, wird vom Dienstleister ein entsprechender Nachweis zur Einhaltung dieser Normen gefordert.
Im Rahmen der Umsetzung der gesetzlichen und geschäftspolitischen Vorgaben ist die Sicherstellung der Einhaltung der grundlegenden Menschenrechte bereits Teil der definierten Einkaufsgrundsätze und konkreter Inhalt des Beschaffungsprozesses lt. bestehender Geschäftsanweisung. Ein gesondertes Konzept ist aufgrund der systematischen Berücksichtigung (u.a. Nachweis der ILO-Kernarbeitsnormen) im Beschaffungsverfahren nicht notwendig.
Im Ergebnis werden keine Waren oder Dienstleistungen von Unternehmen beschafft, die die geforderten Nachweise oder Erklärungen nicht vorlegen können.

Im Prozess des Nachhaltigkeitsmanagements wurde eine Risikobetrachtung durchgeführt. Aufgrund der territorialen Begrenzung auf das Geschäftsgebiet des Bundeslandes Schleswig-Holstein gibt es keine wesentlichen Risiken in Bezug auf die Kunden/-gruppen des Fördergeschäfts der Bank. Die Treasuryaktivitäten sind auf EU-Mitgliedsstaaten mit Euro als Währung beschränkt. Da auch Produkte und Dienstleistungen nahezu vollständig in Deutschland oder der EU beschafft werden, bestehen auch hier keine wesentlichen Risiken. Darüber hinaus verlangt die IB.SH von allen Lieferanten mit sensiblen Waren die Erklärung zu den ILO-Kernarbeitsnormen als Nachweis zur menschenwürdigen Herstellung der Produkte und Waren.