Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16

Leistungsindikator G4-LA6
Art der Verletzung und Rate der Verletzungen, Berufskrankheiten, Ausfalltage und Abwesenheit sowie die Gesamtzahl der arbeitsbedingten Todesfälle nach Region und Geschlecht.

Im Jahr 2015 wurden 66 meldepflichtige Unfälle verzeichnet. Davon waren 37 Betriebsunfälle und 24 Wegeunfälle. Dazu kamen noch fünf Betriebs- und Dienstsportunfälle. Insgesamt hatten diese Unfallereignisse 760 Ausfalltage zur Folge. Das ergibt eine durchschnittliche Ausfallzeit von rund zwölf Arbeitstagen pro Unfall.

Leistungsindikator G4-LA8
Gesundheits- und Sicherheitsthemen, die in förmlichen Vereinbarungen mit Gewerkschaften behandelt werden.

Der Arbeitskreis Gesundheit ist nicht förmlich geregelt, setzt sich aber aus Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Organisationseinheiten zusammen und behandelt Themen wie Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz. Das Gesundheitsportal im Intranet des Forschungszentrums, als ein Ergebnis aus dem Arbeitskreis Gesundheit, bietet einen kompakten Überblick über wichtige Gesundheitsthemen, Angebote und Ansprechpartner. Die vielfältigen Angebote stehen allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf dem Jülicher Campus offen.

Leistungsindikator G4-LA9
Durchschnittliche jährliche Stundenzahl für Aus- und Weiterbildung pro Mitarbeiter nach Geschlecht und Mitarbeiterkategorie.

Eine durchschnittliche Stundenzahl für Aus- und Weiterbildungen wird am Forschungszentrum nicht erfasst, es ist nur die Anzahl der Maßnahmen und der Teilnehmenden bekannt. In 2015 haben 568 interne Schulungen stattgefunden. Es nahmen in dem Jahr insgesamt 5.734 Personen an einer Fortbildung teil (inklusive Mitarbeitende des PTJ, Mehrfachteilnahme möglich).

Leistungsindikator G4-LA12
Zusammensetzung der Kontrollorgane und Aufteilung der Mitarbeiter nach Mitarbeiterkategorie in Bezug auf Geschlecht, Altersgruppe, Zugehörigkeit zu einer Minderheit und andere Diversitätsindikatoren.

Die Besetzung von Führungsgremien erfolgt primär nach qualitativen Maßstäben. Chancengleichheit ist als grundlegender Wert in der Personalstrategie verankert (Kaskadenmodell). In 2015 ist der Frauenanteil in Führungspositionen im Vergleich zu 2014 gestiegen und beträgt nunmehr 23,3 Prozent. Von 574 Führungskräften im Jahr 2015 waren somit 134 Frauen.

Zum Stichtag 31. Dezember 2015 waren insgesamt 5.684 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Forschungszentrum Jülich beschäftigt; davon waren 36,2 Prozent Frauen, 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Altersgruppe der bis 30-jährigen war mit 1.670 Mitarbeitenden 2015 anteilsmäßig am stärksten vertreten. In der Altersgruppe zwischen 31 – 40 Jahren befanden sich im gleichen Jahr 1.455 Personen. 1.190 Mitarbeitende waren im Alter von 51 – 60 Jahren und 316 über 60.

Leistungsindikator G4-HR3
Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle und ergriffene Abhilfemaßnahmen.

Im Berichtszeitraum gab es keine Vorfälle.