Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16

Leistungsindikator G4-LA6
Art der Verletzung und Rate der Verletzungen, Berufskrankheiten, Ausfalltage und Abwesenheit sowie die Gesamtzahl der arbeitsbedingten Todesfälle nach Region und Geschlecht. Link

Eine ausführliche Übersicht über die Anzahl von Arbeits- und Wegeunfällen sowie Todesfälle bei Dienstreisen oder Arbeitsunfällen findet sich im Fortschrittsbericht 2015, Seite 37.

Leistungsindikator G4-LA8
Gesundheits- und Sicherheitsthemen, die in förmlichen Vereinbarungen mit Gewerkschaften behandelt werden. Link

Zwischen GIZ und ver.di sind im Rahmen des Manteltarifvertrags (MTV) GIZ unter anderem
Leistungen bei Krankheit und die Gruppenunfallversicherung verankert. Dies gilt für alle Mitarbeitenden im Inland sowie für entsandtes Personal mit MTV GIZ-Vertrag. Im TVöD ist unter anderem das Entgelt im Krankheitsfall geregelt.

Leistungsindikator G4-LA9
Durchschnittliche jährliche Stundenzahl für Aus- und Weiterbildung pro Mitarbeiter nach Geschlecht und Mitarbeiterkategorie. Link

Welche Kompetenzen die GIZ in Zukunft benötigt, zeigen Bedarfsprognosen auf, die wir regelmäßig durchführen. Ebenso ermitteln wir die verfügbaren Fähigkeiten, Potenziale und Entwicklungsbedarfe jeder Mitarbeiterin und jedes Mitarbeiters in individuellen Kompetenzmatrizes. Mit diesem Ansatz soll die Entwicklung der Mitarbeiterkompetenzen so gesteuert werden, dass sie die zukünftigen Bedarfe abdeckt.

Dazu bieten wir Coachings, Mentoring und Fachveranstaltungen. Insgesamt standen unseren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen 2013 und 2014 über 450 Angebote zu Qualifizierungs- und Vorbereitungsmaßnahmen zur Verfügung mit über 2.200 durchgeführten Veranstaltungen und über 17.000 Teilnahmen. Unser Fortbildungsangebot umfasst interne GIZ-Veranstaltungen, Seminare der Akademie für Internationale Zusammenarbeit (AIZ) und geeignete Fortbildungen externer Anbieter.

Ihr Führungspotenzial gewinnt und fördert die GIZ in einem verbindlichen, einheitlich geregelten Verfahren, zu dem eine Gesamtbetriebsvereinbarung abgeschlossen wurde. Es orientiert sich am Bedarf des Unternehmens, basiert auf einer professionellen Potenzialeinschätzung und umfasst Maßnahmen zur Personalentwicklung.

Leistungsindikator G4-LA12
Zusammensetzung der Kontrollorgane und Aufteilung der Mitarbeiter nach Mitarbeiterkategorie in Bezug auf Geschlecht, Altersgruppe, Zugehörigkeit zu einer Minderheit und andere Diversitätsindikatoren. Link

Eine ausführliche Darstellung des Anteils von Frauen in verschiedenen Gehaltsgruppen, Organen und Gremien findet sich im Fortschrittsbericht 2015 auf den Seiten 54f.

Angaben zum Aufsichtsrat  sind im Jahresabschluss 2014 auf Seite 31 dargelegt.

Weitere Kriterien wie etwa die Zugehörigkeit zu sozialen Minderheiten unterliegen Vertraulichkeitsauflagen und werden aus Datenschutzgründen nicht erfasst.

Leistungsindikator G4-HR3
Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle und ergriffene Abhilfemaßnahmen. Link

Die GIZ bietet ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit zahlreichen Regelungen Schutz vor Diskriminierung. Unser Verhaltenskodex "Grundsätze integren Verhaltens" soll Benachteiligungen verhindern, insbesondere hinsichtlich ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion, Behinderung, Alter sowie sexueller Identität und Orientierung.  Der Kodex ist zuletzt um ein klares Bekenntnis zum Verbot sexueller Belästigung sowie um Regelungen gegen Mobbing ergänzt worden. Er gilt für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GIZ weltweit.

Diejenigen, die von Diskriminierung im Unternehmen betroffen sind, können sich an spezielle Ansprechpartner wenden wie die Integritätsberater, Betriebsräte, Gleichstellungsbeauftragten, die Jugend- und Auszubildendenvertretung, die Schwerbehindertenvertretung und die Beauftragte für gleichgeschlechtlich orientierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auch im Intranet sind vielfältige Informationen verfügbar, beispielsweise für gleichgeschlechtlich orientierte Beschäftigte zur Rechtslage in Partnerländern. Die Beratungen unterliegen Vertraulichkeitsauflagen und erfolgen stets anonym.