Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16

Leistungsindikator G4-LA6
Art der Verletzung und Rate der Verletzungen, Berufskrankheiten, Ausfalltage und Abwesenheit sowie die Gesamtzahl der arbeitsbedingten Todesfälle nach Region und Geschlecht. Link

Art

Name der Firma

Anzahl Fälle

Summe Tage

Betriebsunfall

Wüstenrot Bausparkasse AG

2

2

 

W&W Informatik GmbH

1

1

 

Württembergische Lebensversicherung AG

1

7

 

Württembergische Versicherung AG

9

199

 

W&W Service GmbH

3

11

Ergebnis

 

16

221

Wegeunfall

Wüstenrot Bausparkasse AG

3

24

 

W&W Informatik GmbH

5

67

 

Wüstenrot & Württembergische AG

1

24

 

Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank

1

27

 

Württembergische Versicherung AG

7

104

 

W&W Produktion GmbH

1

5

 

W&W Service GmbH

2

10

Ergebnis

 

20

260

Gesamtergebnis

 

36

481

Aufgrund der Geschäftstätigkeit der W&W sind die Risiken von körperlichen Verletzungen und Unfällen oder Gesundheitsgefahren am Arbeitsplatz verhältnismäßig gering. Dennoch ist für uns die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter natürlich von hoher Bedeutung, denn sie leisten einen wichtigen Beitrag zum Unternehmenserfolg. Unsere Mitarbeiter unterstützen wir daher durch ein aktives Gesundheitsmanagement, diverse Sportangebote im Haus, Kooperationen mit Fitnessstudios und individuelle Beratungsangebote. Unsere Standorte werden gemäß den gesetzlichen Bestimmungen durch Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte betreut.

Es gab 2017 keine arbeitsbedingten Todesfälle im W&W-Konzern. Eine Unterscheidung nach Geschlecht ist für uns nicht relevant. Zahlen werden im Nachfolgenden grundsätzlich für den Innendienst angegeben, da der Kernmarkt des W&W-Konzerns Deutschland ist.

Leistungsindikator G4-LA8
Gesundheits- und Sicherheitsthemen, die in förmlichen Vereinbarungen mit Gewerkschaften behandelt werden. Link

Die Verantwortung gegenüber Mitarbeitern ist Teil unseres nachhaltigen Handelns. Um die Zukunft und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, müssen nicht nur Kosten eingespart werden, sondern es muss auch nachhaltig in die Ressource Mensch investiert werden. Deshalb bietet die W&W insbesondere Leistungen zum Gesundheitsmanagement an. Diese Angebote unter dem Motto „W&W bewegt sich“ finden im gesamten Konzern statt, je nach Standort und Anzahl der Mitarbeiter in unterschiedlichen Ausprägungen.

Der W&W-Konzern bietet ein ständiges Angebot an Betriebssportgruppen mit ca. 20 Sportarten von Badminton über Fußball und Tennis bis hin zu Volleyball. Daneben finden Rücken-­, Yoga-­, Gehirnfitness-­, Zumba-­ und Faszienkurse statt, an denen 2017 rund 600 Personen teilnahmen, sowie Gesundheitsseminare. Darüber hinaus gab es im Geschäftsjahr 2017 eine umfangreichere Sonderaktion mit einem Rücken-Screening eines externen Anbieters.

Das im Jahr 2015 gestartete Projekt zur Bewegten Pause wurde in den Regelbetrieb überführt und wird jährlich weiter ausgebaut. Bei diesem Projekt werden einzelne Mitarbeiter als Mentoren ausgebildet und führen dann die Bewegte Pause in ihren Einheiten durch. In der bewegten Pause finden Gymnastikübungen statt, die für 2x15 min pro Woche auf Arbeitszeit gemacht werden können. Unter dem Motto „Stark in die Zukunft“ wurde 2015 das Seminar zum Thema Resilienz in das Nachwuchsförderprogramm mit aufgenommen. Die sehr positiven Rückmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Gesundheitsmanagement-­Programm bestätigten die Qualität des Angebots.

Ergänzend steht der betriebsärztliche Dienst unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Notfall und bei der allgemeinen Gesundheitsberatung zur Verfügung: angefangen bei arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen bis zu Arbeitsplatzbegehungen und Beratungen bei Wiedereingliederung nach längerer Krankheit.

2012 hat die W&W­-Gruppe eine Konzernbetriebsvereinbarung zur „Umsetzung der Gefährdungsanalyse nach § 5 Arbeitsschutzgesetz“ abgeschlossen. Mit dieser Vereinbarung möchte die W&W sicherstellen, dass für die Gesundheit der Mitarbeiter am Arbeitsplatz gesorgt ist. Um Risiken zu erkennen und dementsprechend vorzubeugen, erfolgen bei der W&W seit 2013 regelmäßig sogenannte ganzheitliche Gefährdungsbeurteilungen.

Die Risiken für ein Unternehmen, die darin bestehen, dass Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen durch Krankheiten ausfallen, versucht die W&W zu minimieren, indem ein Kursangebot im Bereich der Stressprävention und des Resilienztrainings angeboten wird. Ebenfalls wird mit externen Coaches zusammengearbeitet und (psychologische) Unterstützung in schwierigen Lebensphasen und -situationen angeboten. Sollte eine längere Krankheit aufgetreten sein, findet ein Wiedereinstieg im Rahmen des Betrieblichen Wiedereingliedungsmanagements statt.

Für die Mitarbeiter, deren Angehörige und Pensionäre der W&W-­Gruppe bestehen in Form von Stiftungen und Verbänden verschiedene Unterstützungskassen:

Die Alex­-Möller-Stiftung hat den Zweck, Pensionären der Württembergische Lebensversicherung AG sowie den Pensionären der „ehemaligen“ Karlsruher Lebensversicherung AG und deren Angehörigen freiwillige einmalige, wiederholte oder laufende Unterstützung bei Hilfsbedürftigkeit, vollständiger oder teilweiser Invalidität sowie bei sonstigen Notfällen zu gewähren.

Die Raiser Stiftung soll festangestellten Mitarbeitern im Innen­ und Außendienst sowie Pensionären der Württembergischen Versicherungsgruppe in Fällen von finanzieller Not Unterstützung gewähren.

Die Unterstützungskasse der Wüstenrot-Unternehmen gewährt freiwillige einmalige oder wiederholte Unterstützung an die aktiven und ehemaligen Mitarbeiter und Handelsvertreter bei Hilfsbedürftigkeit.

 

Leistungsindikator G4-LA9
Durchschnittliche jährliche Stundenzahl für Aus- und Weiterbildung pro Mitarbeiter nach Geschlecht und Mitarbeiterkategorie. Link

Bei den weiblichen Führungskräften im Innendienst lag die Weiterbildung im Schnitt bei 23 Stunden. Die männlichen Führungskräfte haben durchschnittlich 35 Stunden Weiterbildung in Anspruch genommen.

Bei den Mitarbeiterinnen im Innendienst lag die Weiterbildung im Schnitt bei 10 Stunden, bei den Mitarbeitern im Durchschnitt bei 18 Stunden.


 

Leistungsindikator G4-LA12
Zusammensetzung der Kontrollorgane und Aufteilung der Mitarbeiter nach Mitarbeiterkategorie in Bezug auf Geschlecht, Altersgruppe, Zugehörigkeit zu einer Minderheit und andere Diversitätsindikatoren. Link

Im Jahr 2017 waren W&W-Konzern 7.868 Mitarbeiter beschäftigt, davon rund 49 % männlich und knapp 51 % weiblich, mit 45 verschiedenen Nationalitäten. Bei der W&W AG waren im Berichtsjahr 516 Personen angestellt, bei der Wüstenrot Bausparkasse waren es 1.659. Die Württembergische Versicherung hatte 2.736 und die Württembergische Lebensversicherung 774 Angestellte.

(Personalbestand im Innendienst inklusive festangestelltem Außendienst. Der Personalbestand wird ohne Azubis, Aushilfen und Praktikanten, aber inkl. der Mitarbeiter in der Passivphase der Altersteilzeit sowie ruhender Arbeitsverhältnisse (z. B. Mitarbeiter in Elternzeit, Mutterschutz) ausgewiesen. Mitarbeiter werden in Köpfen ausgewiesen. Jeder Mitarbeiter wird einmal gezählt.)

Per 31. Dezember 2017 waren 338 Auszubildende und Duale Studenten im W&W-Konzern angestellt, davon waren 42 % weiblich und 58 % männlich. Insgesamt 126 Auszubildende und Duale Studenten starteten im Jahr 2017 ihre Ausbildung in der W&W, davon waren 35,7 % weiblich und 64,3 % männlich.

Der Frauenanteil in Führungspositionen im Konzern-Innendienst lag im Jahr 2017 bei 25,2 %.

Altersstruktur im W&W-­Konzern per Dezember 2017 in Prozent
(ohne Mitarbeiter in der Passivphase der Altersteilzeit, Konzern Inland)

Alter Prozent Anzahl
< 30 Jahre 9 692
30 – 50 Jahre 48 3.666
> 50 Jahre 43 3.308

 

Führungskräfte im W&W-­Konzern im Inland 2017, im Innendienst

in Prozent Frauen Männer
Vorstand/Geschäftsführung 5,9 94,1
Führungsebene 1 12,9 87,1
Führungsebenen 2 und 3 28,2 71,8

Eine Unterscheidung nach Alter wird vom W&W-Konzern nicht vorgenommen, da sie als nicht relevant angesehen wird. Mitarbeiter werden in Köpfen ausgewiesen. Jeder Mitarbeiter wird einmal gezählt.

Leistungsindikator G4-HR3
Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle und ergriffene Abhilfemaßnahmen. Link

Im Jahr 2017 hat die W&W keinen Fall von Diskriminierung zu verzeichnen.