Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16

Leistungsindikator GRI LA7
Verletzungen, Berufskrankheiten, Ausfalltage und Abwesenheit sowie Summe der arbeitsbedingten Todesfälle nach Region.

Die DZ BANK bietet ihren Mitarbeitern zahlreiche Angebote zur Gesundheitsvorsorge wie Betriebssport, kostenfreie Gesundheitschecks und Anti-Stress-Programme. Kurse zur Rückenschule werden beispielsweise täglich angeboten, teilweise bis zu drei Kurse an einem Tag. An einigen Standorten bestehen dank verschiedener Kooperationen weitere Präventionsmöglichkeiten, die von Bewegungs-, Entspannungs- und Ernährungskursen bis zu medizinischen Vorträgen reichen. Bei beruflichen sowie privaten Problemen können sich unsere Mitarbeiter an die betriebliche Sozialberatung wenden. Im Jahr 2013 nutzten 961 Mitarbeiter (2012: 756) in Frankfurt die Möglichkeit zum Betriebssport und beteiligten sich an unseren gesundheitspräventiven Programmen – darunter eine Rückenschule, kostenfreie Gesundheitschecks und Anti-Stress-Programme. Dies entspricht einer Teilnahmesteigerung von rund 27 Prozent. Unsere Gesundheitsquote liegt annähernd unverändert bei 96,8 Prozent (2012: 96,7) im Jahresmittel.

Leistungsindikator GRI LA8
Unterricht, Schulungen, Beratungsangebote, Vorsorge- und Risikokontrollprogramme, die Mitarbeiter, ihre Familien oder Gemeindemitglieder in Bezug auf ernste Krankheiten unterstützen.

Neben vorbeugenden Gesundheitsmaßnahmen unterstützen wir Mitarbeiter, die nach längerer Krankheit an den Arbeitsplatz zurückkehren, mit einem Programm zur Wiedereingliederung. Seit August 2008 haben wir eine unabhängige Sozialberaterin engagiert, die als Ansprechpartnerin zu festen Zeiten im Haus ist, allen deutschen Standorten mit Beratungsangeboten zur Verfügung steht und regelmäßig an allen deutschen Standorten Vorträge hält. Gemeinsam mit ihr wurde im Berichtsjahr 2010 die Leitlinie Sucht erarbeitet. Sie beinhaltet konkrete Richtlinien und Handlungsvorgaben, um mit erkannten Suchterkrankungen umzugehen und den Betroffenen in einem Stufenplan Hilfe zu bieten. Die Fachkräfte für Arbeitssicherheit unterstützen den Arbeitsschutz und die Unfallverhütung durch individuelle Arbeitsplatzbegehungen und gezielte Information der Mitarbeiter.

Die Gesundheitstage der DZ BANK standen sowohl unter dem Motto der Regeneration als auch der Bewegung. Die Aussagen "Mit vollem Akku in den Tag" und "Bewegen - besser fühlen" führten die Mitarbeiter durch ein informatives Angebot von Vorträgen und Workshops. An verschiedenen Standorten kooperieren wir zudem mit medizinischen Versorgungszentren und bieten unseren Mitarbeitern so die Möglichkeit, an medizinischen Fachvorträgen und Seminaren teilzunehmen.

Grundsätzlich liegt eine geringe Gesundheitsgefährdung aufgrund der Bürotätigkeit vor. Dies gilt gleichermaßen für alle Mitarbeiter.

Leistungsindikator GRI LA10
Durchschnittliche jährliche Stundenzahl pro Mitarbeiter und Mitarbeiterkategorie, die der Mitarbeiter aus- oder weitergebildet wurde.

2013 nahmen unsere Mitarbeiter insgesamt 10.483 Weiterbildungstage wahr (2012: 11.891). Dies entspricht unter Annahme eines 8-Stunden-Tages 83.864 Stunden. Die durchschnittlichen Weiterbildungstage lagen bei 2,6 Tagen pro Mitarbeiter (20,8 Stunden) im Inland (2013: 3,1). Der Rückgang zum Vorjahreswert erklärt sich aus jahresspezifischen Weiterbildungsaktivitäten innerhalb einzelner Fachbereiche und Projekte (vgl. 2011: 2,5 Tage).

Die durchschnittliche jährliche Stundenzahl pro Mitarbeiter und Mitarbeiterkategorie schlüsselt sich 2013 wie folgt auf: Mitarbeiter 73.636,7 Stunden (2012: 79.649,7), Management (ohne Vorstand und Bereichsleiter) 12.175 Stunden (2012: 13.100,1), Gesamt 85.811,7 Stunden (2012: 92.749,8).

Leistungsindikator GRI LA13
Zusammensetzung der leitenden Organe und Aufteilung der Mitarbeiter nach Kategorie hinsichtlich Geschlecht, Altersgruppe, Zugehörigkeit zu einer Minderheit und anderen Indikatoren für Vielfalt.

Menschen nicht wegen Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, Alter oder körperlicher Behinderung zu diskriminieren ist ein zentraler Grundsatz der DZ BANK. Schulungen zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sind für alle Mitarbeiter sowie speziell für Führungskräfte obligatorisch.

Die allgemeinen demografischen Veränderungen lassen sich auch an den jährlichen Personalkennzahlen der DZ BANK ablesen: So stieg das Durchschnittsalter unserer Mitarbeiter 2013 weiter leicht von 42,7 im Vorjahr auf 43 Jahre. Bereits 27 Prozent gehören der Generation „50 Plus“ an (davon 16,% Frauen, 10,9% Männer). Lediglich 9,8 Prozent der Mitarbeiter waren jünger als 30 Jahre (davon 4,4 % Frauen, 5,4% Männer).

In unseren Ausbildungs- und Traineeprogrammen haben wir 2012 die Nachwuchspflege des Vorjahrs fortgesetzt: Ende 2013 waren 147 Nachwuchskräfte in der Bank beschäftigt. 87 Prozent der Auszubildenden und Trainees, die ihre Ausbildung 2013 beendeten, konnten 2013 in eine unbefristete Anstellung übernommen werden. Die Nachwuchskräftequote blieb mit 13,1 Prozent nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr. Der aktuelle Frauenanteil an der Gesamtbelegschaft 2013 ist im Vergleich zum Vorjahresniveau leicht gestiegen auf 42,5 Prozent (2012: 41,9); bei den Führungspositionen war ein leichter Zuwachs zu verzeichnen (von 16,1 auf 17,2 Prozent). Die Schwerbehindertenquote lag auf Vorjahresniveau bei 4,4 Prozent.

Leistungsindikator GRI HR4
Gesamtzahl der Vorfälle von Diskriminierung und ergriffene Maßnahmen.

Im Berichtsjahr 2013 wurden keine Klagen bezüglich der Einhaltung des AGG registriert.