16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

Als verantwortungsvollem Arbeitgeber ist es COM Software äußerst wichtig, notwendige Voraussetzungen zu schaffen, um die Beschäftigungsfähigkeit seiner Fachleute bestmöglich zu fördern. Denn um optimal an der Arbeitswelt teilhaben zu können und die Beschäftigungsfähigkeit auch langfristig zu erhalten, bedarf es geistiger und körperlicher Fitness.

Für beides sorgt COM Software auf aktive Weise: Um für die körperliche Seite tatkräftige Unterstützung zu bieten, stehen Allen ergonomische und auch höhenverstellbare Büroausstattungen zur Verfügung. So lässt sich der Arbeitsplatz individuell gestalten und trägt Tag für Tag zum Erhalt der Gesundheit bei.

Zudem bietet das IT-Unternehmen seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Fortbildungen an – sowohl im fachlichen Bereich als auch im Bereich der Gesundheitsförderung.

Insgesamt ist das Angebot, dass COM Software zur Weiterbildung bietet – betrachtet man es durchschnittlich über mehrere Jahre – definitiv größer als in vergleichbaren Unternehmen. Um dies zu unterstreichen wurde das Thema Weiterbildung vor zwei Jahren explizit in die Unternehmensziele aufgenommen (siehe Kriterium 3) und als Zielvorgabe sollen bis Ende 2021 die bisher geplanten zwei Tage Schulung pro Kopf und Jahr auf vier Tage erhöht werden! Seit 2015 gab es im Mittel 2,7 Tage Fortbildung je Kopf und Jahr. In 2020 wurden im Durchschnitt sogar 3,6 Tage Weiterbildung gewährt, wobei in diesem Jahr die Führungskräfte umfangreicher geschult wurden als die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Wo sieht das Unternehmen Risiken? COM Software ist für seine Projekte stets auf IT-Spezialisten angewiesen, die zunehmend schwerer zu finden sind. So kommt es in der Praxis vor, dass Stellen, die durch natürliche Fluktuation frei werden, nicht direkt wiederbesetzt werden können. Ein anderes Risiko liegt in der Vollauslastung: Kunden erwarten den vollen Einsatz der Beraterinnen und Berater, das kollidiert mit Tagen für Weiterbildung. Ein weiteres Risiko liegt in Schulungen, bei denen Knowhow speziell für ein Kundenprojekt aufgebaut wurde. Falls das Projekt wegbricht, ist das Wissen relativ wertlos.