16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

Zum Themenfeld Qualifizierung existieren regelmäßige und einmalige Zielsetzungen. In Bezug auf die genannten Aktivitäten bestehen u.a. folgende Ziele:
Eine weitere jährliche Zielsetzung ist die regelmäßige Einladung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die aufgrund der Fehlzeit das Recht auf die Durchführung eines betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) haben, sowie die Auslastung von internen Weiterbildungsveranstaltungen und Maßnahmen zur Betrieblichen Gesundheitsförderung.

Evaluiert werden Maßnahmen im Hinblick auf die Teilnehmeranzahl. Die Auslastung der internen Weiterbildungsmaßnahmen sowie Maßnahmen zur Gesundheitsförderung lag im Durchschnitt bei über 75 %. Das BEM wurde dabei allen Anspruchsberechtigten angeboten.

Darüber hinaus möchten wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lange und gesund in unserem Unternehmen halten und ihnen ein Umfeld bieten, in dem sie ihre Potentiale entfalten können.

Die SCHUFA bildet in verschiedenen Berufsfeldern aus und hat im Berichtsjahr alle Auszubildenden nach ihrem Abschluss übernommen. Nach dem Einstieg bei der SCHUFA ist uns die Weiterentwicklung jedes einzelnen Beschäftigten ein wichtiges Anliegen. Deshalb bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vielfältige Möglichkeiten, um ihre berufliche Laufbahn bei uns zu gestalten. So sind Entwicklungs-, Feedback- und Zielgespräche ebenso fester Bestandteil unserer Personalentwicklung wie individuelle Beförderungs- und Entwicklungsprogramme. Der Prozess der Personalentwicklung wird regelmäßig intern auditiert und befindet sich in einer stetigen Weiterentwicklung. Im Zuge der  Digitalisierung ist die Einführung eines neuen digitalen Learning-Management-Systems geplant.

Aufgrund der individuellen Bedarfserfassung, Maßnahmenauswahl und regelmäßigen Evaluation der Maßnahmen sehen wir hierzu keine Risiken.

Außerdem fördern wir die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unterstützen sie nach Krankheit oder Unfall bei der Rückkehr in den Beruf. Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) ist in einer Betriebsvereinbarung geregelt. Den Erhalt und die Förderung des körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betrachten wir als strategische Aufgabe. Zur Verdeutlichung hat der Vorstand die Luxemburger Deklaration zur betrieblichen Gesundheitsförderung in der Europäischen Union unterzeichnet und den Ausbau des Betrieblichen Gesundheitsmanagements mit einer geschaffenen Stelle vorangetrieben. Mit der Initiative „Arbeit. Gesund. Leben“ haben wir eine Reihe von Maßnahmen entwickelt, angefangen bei digitalen Schulungen zum Arbeitsschutz und Gesundheitsprävention über Gesundheitstage, Vorträge und Workshops bis zu verschiedenen Sportangeboten, die zu einem stressreduzierten Arbeitsumfeld und einer stabilen Gesundheitsrate beitragen. Dieser Prozess wird andauernd überprüft und erweitert. Gemeinsam mit dem Betriebsrat wurden Regelungen, u.a. zum Thema Nichtraucherschutz etabliert.

Aufgrund der etablierten sowie ausgereiften Prozesse, die sich in stetiger Überprüfung und Verbesserung befinden, sehen wir hierzu keine Risiken.