16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

Wie beschrieben ist das Team weitgehend homogen und überwiegend mit Hochschulabschluss qualifiziert.

Die Altersstruktur ist gemischt. Weiterbildung, Zusatzqualifikationen und Bildungsurlaub werden ausdrücklich unterstützt, um die Mitarbeiter*innen fachlich, multimedial und auch in Sachen Nachhaltigkeit immer „up to date“ zu halten. Für Weiterbildung, firmenöffentlich oder individuell, ist im Wirtschaftsplan ein Budget vorgesehen.

Angebote des Arbeitsmedizinischen Dienstes bestehen, und können jederzeit in Anspruch genommen werden.

Alle Mitarbeiter*innen haben Zugang zu internen Schulungen z.B. zur Softwareanwendung, Arbeitsmethodik, Nachhaltigkeit, Diversität und zu Schulungen und Informationsveranstaltungen, die für die Zielgruppe potenziell antragstellender Produzent*innen konzipiert werden. Das sind Workshopreihen zu rechtlichen Fragen, innovativen Erzählformen aber auch und ausdrücklich Besuche von Premieren geförderter Filme als Fortbildungs- und Netzwerkmaßnahme.

Die Teilnahme an freiwilligen Angeboten beruht auf Eigeninitiative. Daher werden sie von einigen Mitarbeitenden mehr, von anderen weniger genutzt.

Das Arbeitsaufkommen ist mit den Umwälzungen in der Branche und Digitalisierung aller Arbeitsabläufe hoch. Qualifizierung bedarf zusätzlicher zeitlicher und inhaltlicher Kapazitäten, die teilweise nicht vorhanden sein könnten. Daraus ergeben sich wesentliche Risiken, die nach Abschluss der Transformationsprozesse deutlich mehr Gewichtung erhalten müssen.
Ab 2022 soll das Angebot von Qualifizierungen transparenter und zugänglicher gemacht werden, um so die Möglichkeit von Qualifizierungsmaßnahmen zu erhöhen.

Da dies unser erster DNK-Bericht ist und wir noch im Aufbau eines umfassenden Nachhaltigkeitskonzepts sind existieren zu diesem Zeitpunkt noch keine quantitativ messbaren Ziele und es erfolgt entsprechend noch keine quantitative Zielprüfung. Auch haben wir die Ziele noch nicht im Rahmen einer Wesentlichkeitsanalyse priorisiert. Dies werden wir auf Grundlage des DNK-Berichts für den nächsten Berichtszyklus erarbeiten.