16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

Anspruch der ILB ist die Gestaltung einer zukunftsorientierten, nachhaltigen Personalarbeit und einer guten Personalbetreuung. Die ILB reagiert aktiv auf die Veränderungen des Arbeitsmarktes, den demographischen Wandel, die steigenden Arbeitsanforderungen sowie die Veränderungen in den Geschäftsfeldern. Die Weiterbildung der Mitarbeitenden wird aktiv gefördert und finanziert. Weit über die Hälfte der Mitarbeitenden nutzt jedes Jahr Angebote zur persönlichen und/oder fachlichen Weiterbildung. Darüber hinaus unterstützt die ILB ihre Mitarbeitenden bei berufsbegleitenden Weiterbildungen vom Zertifikatskurs bis hin zum Bachelor- und Masterstudiengang sowohl finanziell als auch durch Freistellungen­­.

Weiterbildungsmöglichkeiten stehen allen interessierten Mitarbeitenden der ILB offen. Es werden regelmäßige In-House-Schulungen angeboten, um allen Mitarbeitenden ein möglichst niedrigschwelliges Weiterbildungsangebot zu unterbreiten. Die ILB-Ausbildungs- und Qualifizierungsangebote wurden 2021 sehr gut angenommen (siehe GRI SRS-404-1). Darüber hinausgehende, fixe Weiterbildungsquoten wurden nicht festgelegt, da Weiterbildungsbedarfe individuell sehr unterschiedlich sind und eine durchschnittliche (Pflicht-)Anzahl von Weiterbildungen nicht effizient erscheint.

Bei hoher Arbeitsbelastung besteht das Risiko, dass sich Mitarbeitende unzureichend fachlich weiterbilden. Dieses Risiko wird in turnusmäßigen Beurteilungsgesprächen zwischen den Mitarbeitenden und den Führungskräften thematisiert. Je nach Bedarf werden individuelle Qualifizierungen vereinbart.