16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

In den Leitlinien des Unternehmens heißt es u.a.:

"Wir sichern die Kompetenz unserer Mitarbeiter durch Aus- und Weiterbildung."

Es existiert ein Schulungsplan zur Absicherung des Qualifikationsstandes, zur Ausbildung und zur Weiterbildung der Mitarbeiter. In diesem Plan, der kontinuierlich den Erfordernissen angepasst wird, werden die Schulungsthemen festgehalten.
Neben verpflichtend durchzuführenden Fortbildungsmaßnahmen sind dort auch zusätzliche, freiwillig durchgeführte Schulungsmaßnahmen aufgeführt.

Ausgewählte Qualifizierungsmaßnahmen

- Erweiterung des Personenkreises für Entsorgungsfachbetriebe – Fortbildung auf Mitarbeiterebene (Waagepersonal und Vertretung) 
- Ausbildung geprüfter Kraftwerker
- Kesselwärterlehrgang
- Jahresschulung Elektrofachkräfte
- Grund- und Fortbildungslehrgänge für elektrische Schalthandlungen
- Berufskraftfahrerfortbildung über das geforderte Maß hinaus: jährliche Fortbildung auch für Mitarbeiter mit abgeschlossenem Modul 1 bis 5 im rentennahen Alter
- Ersthelferausbildung über das geforderte Maß bei der Anzahl an Mitarbeitern hinaus

Ersthelfer

Gemäß DGUV V1 § 26 (Erste Hilfe) müssen bei Betrieben mit mehr als 20 anwesenden Versicherten 10 Prozent der Anwesenden als Ersthelfer ausgebildet sein. Bei bis zu 20 anwesenden Versicherten muss mindestens eine Person als Ersthelfer ausgebildet sein. In der RETA sind ca. 30 Prozent der Mitarbeiter als Ersthelfer ausgebildet. In Abständen von zwei Jahren sind die Ersthelfer fortzubilden.

Sonstiges:

Trainee-Programm und Ausbildung Industriekaufmann mit Blick auf den demografischen Wandel

Weiterbildung zu Nachhaltigkeitsbeauftragten (vgl. Kriterium 5).