16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

Wir sind darauf angewiesen, gut ausgebildete Fachkräfte zu halten und weiter zu qualifizieren. Bereits im Unternehmen vorhandenes Wissen soll erhalten und weitergegeben werden. Dafür haben wir eigene Modelle entwickelt:
  1. Wechselnde Verantwortung in den einzelnen Projekten: Es gibt nicht den einen Vorarbeiter, sondern alle Mitarbeitenden werden im Wechsel mit der Leitung einer Baumaßnahme betraut. Dabei werden die Berufserfahrung, das Wissen und die persönliche Eignung und auch die Bereitschaft berücksichtigt. So haben jüngere Mitarbeitende die Möglichkeit, durch kleinere Projekte in die verantwortliche Rolle zu wachsen, während ältere Mitarbeitende entlastet werden.
  2. Schulungstage zum Jahresanfang: Neben den Pflichtschulungen wie z.B. Kranführerschein und Gefahrstoffschulungen, bieten wir eine Reihe von anderen Fachthemen für alle Mitarbeitende an, wie z.B. Werkstoffschulungen oder Ersthelferausbildungen. Dafür beauftragen wir nicht nur externe DozentInnen, sondern motivieren auch unsere Altgesellen dazu, ihre jüngeren KollegInnen zu schulen.
  3. Persönlichkeitsentwicklung: Bei unseren Schulungstagen werden auch regelmäßig Kommunikationstrainings integriert und / oder Vorträge zum Thema Vorsorge.
  4. Azubiprojekte und interne Wettbewerbe: Hier laden wir unsere Mitarbeitenden immer wieder neu ein, sich gestalterisch miteinzubringen, sei es bei der Umsetzung eines Firmenbriefkastens aus Naturstein oder der Umgestaltung von alten Ausstellungssteinen. 
  5. Für ältere und gesundheitlich eingeschränkte Mitarbeitende überlegen wir uns, welche Aufgaben wir an sie delegieren können, damit sie die Unternehmensleitung entlasten und immer noch einen wertvollen Beitrag zum Unternehmensergebnis leisten können. Das Projekt "EMAS" konnte nur deshalb erfolgreich abgeschlossen werden, weil ein Altgeselle für entsprechende Aufgaben freigestellt wurde.
  6. Azubi-Beauftragter: In ihm haben unsere Auszubildenden einen direkten Ansprechpartner im Betrieb. Dies erleichtert die Orientierung und die Eingewöhnung in das betriebliche Umfeld.