16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

Um dem grundsätzlich bestehenden wesentlichen Risiko eines Fachkräftemangels in der apoBank entgegenzuwirken und zur Förderung der Beschäftigungsfähigkeit aller Mitarbeitenden hat sich die apoBank folgende Ziele gesetzt und mit konkreten Maßnahmen unterlegt:

Ein im Rahmen des jährlichen Strategieprozesses der apoBank festgelegtes qualitatives strategisches Ziel der apoBank ist eine hohe Attraktivität als Arbeitgeber zur Gewährleistung der Vielfalt und dauerhaften Verfügbarkeit qualifizierter Mitarbeiter. Die apoBank beabsichtigt, hierüber dem demografischen Wandel in der Bundesrepublik Deutschland entgegenzuwirken und über die Attraktivität auch künftig ausreichend Mitarbeiter für eine Anstellung bei der apoBank zu gewinnen. Um dieses Ziel zu erreichen, nimmt die apoBank an einer Zertifizierung durch unabhängige Institute teil und lässt sich durch diese beurteilen. Ihr gesetztes Ziel hat die apoBank für das Jahr 2018 erreicht, da sie 2018 erneut vom Top Employers Institute zertifiziert und für außerordentliche Mitarbeiterorientierung ausgezeichnet wurde. Für 2019 strebt die Bank diese Auszeichnung erneut an.

Darüber hinaus entwickelt die apoBank heute bereits ihre Nachwuchskräfte über feste Programme für Auszubildende, Dual Studierende und Trainees. Ergänzend qualifizieren wir unsere Auszubildenden mit der zweijährigen Karrieremaßnahme CareerPool zur Übernahme einer anspruchsvollen Beratungsfunktion. In den vergangenen fünf Jahren haben wir im Durchschnitt 80 % unserer Auszubildenden übernommen.

Mit apoDrive bieten wir seit 2014 ein Entwicklungsprogramm für zukünftige Nachwuchs-führungskräfte an. Aus den ersten drei Jahrgängen haben zehn von 46 erfolgreichen Kandidaten eine Führungsaufgabe übernommen. Von 57 Kandidaten haben zwischenzeitlich 19 eine Führungsaufgabe übernommen.

Eine weitere Zielsetzung der Bank ist die Weiterqualifizierung der Arbeitnehmer, um bei den Mitarbeitern eine gute Fachkenntnis über den Gesundheitsmarkt sicherzustellen. Es ist ein entscheidendes Merkmal unseres Geschäftsmodells. Als Maßnahme zur Umsetzung dieser qualitativen Zielvorgabe fördert die apoBank die persönliche und fachliche Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter über berufsbegleitende Studiengänge, individuelle Weiterbildungen sowie Coachings. Ein Schwerpunkt liegt auf Schulungen zu Strukturen und Entwicklungen im Gesundheitswesen. Grundsätzlich können auch Weiterbildungsformate zum Thema der zunehmenden Digitalisierung in Anspruch genommen werden. Sie dienen dazu, Mitarbeiter im Umgang mit digitalen Medien weiter zu qualifizieren. Künftig beabsichtigt die apoBank, eine durchschnittliche Stundenzahl für Aus- und Weiterbildung pro Mitarbeiter (vgl. GRI SRS 404-1) oberhalb des Zielwertes von 1,5 Tagen im Jahr zu erreichen.

Würde die apoBank diesen Maßstab auf dieses Jahr anwenden, dann wäre das Ziel im Jahr 2018 erreicht worden. Die Herausforderung wird künftig darin bestehen, diesen Zielwert vor dem Hintergrund eines zunehmenden Fachkräftemangels aufrechtzuerhalten.

Darüber hinaus bietet die apoBank mit apoCampus ein Online-Portal an, in dem jeder Mitarbeiter die für ihn relevanten Lerninhalte findet und eigenverantwortlich bearbeiten kann.

Alle Angebote im Rahmen der Talentförderung sind im Intranet der Bank veröffentlicht und jedem Mitarbeiter transparent und zugänglich. Darüber hinaus werden die Führungskräfte aktiv in die Talentförderung eingebunden.

In Bezug auf die geforderten Angaben zum Gesundheitsmanagement verweisen wir auf die Ausführungen zu Kriterium 14.

Wesentliche Risiken, die sich aus der Geschäftstätigkeit, den Geschäftsbeziehungen und aus den Produkten und Dienstleistungen ergeben und wahrscheinlich negative Auswirkungen auf die Qualifizierung der Mitarbeiter haben, bestehen aus Sicht der apoBank nicht.