16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

Für die BARMER sind motivierte und leistungsfähige Beschäftigte die wichtigste Ressource - dies haben wir auch in unseren Unternehmenszielen verankert. Daher arbeiten wir aktiv am Handlungsfeld Gesundheit und richten unsere Personalentwicklung lebensphasenorientiert aus.

Personalentwicklung bei der BARMER umfasst alle Maßnahmen, die die fachlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter systematisch identifizieren und entwickeln. Hierbei werden deren individuelle Stärken und Interessen berücksichtigt. Darüber hinaus wird die Zusammenarbeit aller Beschäftigten und ihre Identifikation mit dem Arbeitgeber gefördert. Beim Konzept der Lebensphasenorientierung werden alle Beschäftigten – vom Berufseinstieg bis zur Rente – mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen in den Fokus genommen. Entsprechend der einzelnen Lebensphasen werden Maßnahmen entwickelt, die individuell ausgerichtet sind und eine Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig fördern.

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) bei der BARMER hat das Ziel, Motivation, Arbeitszufriedenheit sowie Persönlichkeits- und Kompetenzentwicklung unserer Beschäftigten zu fördern und damit langfristig zur Erhaltung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit sowie zum Erfolg des gesamten Unternehmens beizutragen. Wir legen jährlich bedarfsorientierte Schwerpunktfelder wie z.B. psychische Gesundheit oder körperliches Aktivitätsverhalten am Arbeitsplatz fest, um unternehmensweit systematisch an Gesundheitsthemen zu arbeiten. Durch verschiedene Angebote (Impulsvorträge, Challenges, Workshops, Seminare, Online-Trainings, Gesundheitstage, digitale Maßnahmen u.v.m.) und ganzheitliche Konzepte werden Mitarbeitende der BARMER regelmäßig dazu eingeladen, die eigenen Gesundheitsverhaltensweisen zu reflektieren und nachhaltig zu fördern. 

Seit 2011 gibt es bei der BARMER eine Dienstvereinbarung zur Suchtprävention und Suchthilfe. Diese unterstützt die Beschäftigten dabei, ihre Gesundheit und ihre Leistungsfähigkeit zu erhalten, zu fördern und – bei suchtkranken Beschäftigten – wiederherzustellen (= Unterstützung zum eigenverantwortlichen Handeln). Durch Information und Aufklärung soll riskanter Suchtmittelkonsum vermieden werden.

Als wichtiger Teil eines ganzheitlichen betrieblichen Gesundheitsmanagements bietet die BARMER außerdem im Falle von längerer Arbeitsunfähigkeit ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM). Dabei handelt es sich um einen systematischen Prozess zur Wiedereingliederung von langzeiterkrankten und häufig kurzzeiterkrankten Mitarbeitenden.
  Ziele:
Einführung des Kompetenzmanagements. Einführung eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements, Angebot von Gesundheitsfördernden Maßnahmen, Umsetzung von Lernreisen.  

Risiken:
Die Mitarbeitenden verfügen abhängig von ihren Aufgaben, Kompetenzen und      Verantwortlichkeiten über die erforderlichen Kenntnisse und Erfahrungen. Durch geeignete Maßnahmen wird gewährleistet, dass das Qualifikationsniveau der Mitarbeiter angemessen ist und gepflegt bzw. weiterentwickelt wird. Der Erhalt oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit (Qualifikation, Gesundheit) wird gefördert (und gefordert).Die Unternehmenskultur unterstützt die Arbeitsmotivation, Leistung wird nicht zurückgehalten.