15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Diese Tatsache spricht für sich: Kontinuierlich stieg die Zahl des eigenen Personals in den letzten Jahren und jetzt hat sie sich bei knapp 40 Personen eingependelt. Hierbei veränderte sich zwischen 2006 und 2019 das Verhältnis der internen zu den externen Kräften folgendermaßen: Früher betrug es rund 50 : 50, dann stellten die internen Angestellten ein paar Jahre nur knapp 30 Prozent des Personals; derzeit sind es knapp 44 Prozent eigene Fachkräfte. 

Chancengerechtigkeit wird bei COM Software großgeschrieben und gelebt: interne und externe Kommunikation ist genderneutral formuliert, Gehälter werden funktionsbezogen und nicht geschlechtsabhängig bezahlt, Führung in Teilzeit ist möglich und Arbeit im Homeoffice ebenso.

Von derzeit insgesamt 82 (eigenen und externen) Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (Stand: Ende 2019) sind fast ein Viertel weiblich (23 Prozent) und etwas mehr als drei Viertel männlich. Der Anteil der eigenen Mitarbeiterinnen wächst stetig und liegt inzwischen bei über 36 Prozent. Eine Kollegin arbeitet als Teilzeit-Führungskraft und beweist damit die moderne Einstellung der COM Software-Geschäftsführung. Der Geschäftsführer ist männlich; vier Teamleiter und zwei weibliche Kolleginnen verstärken die Leitung. Das bedeutet, dass die Frauenquote im gesamten Führungsteam bei knapp 30 Prozent liegt. Alle Führungskräfte der Firma sind deutsche Staatsbürger.

COM Software beschäftigt inzwischen zwei schwerbehinderte Personen, die Schwerbehindertenquote beträgt damit knapp sechs Prozent.

Wie sieht es mit dem Thema „Teilzeit“ aus? Teilzeitkräfte haben derzeit in der eigenen Belegschaft einen Anteil von genau einem Drittel. Interessanterweise liegt das Geschlechterverhältnis bei den eigenen Teilzeitkräften genau bei einem Drittel Frauen und zwei Dritteln Männer, was ebenfalls für die moderne Unternehmenskultur spricht!

Gerade in der IT-Branche ist es wichtig, gute Fachkräfte nicht nur an ein Unternehmen zu binden, sondern zu halten. Das schließt natürlich eine angemessene Bezahlung ein. Dazu gibt es eine einsehbare Skill- und Gehaltsmatrix, die geschlechterunabhängig ist. Die Angestellten der COM Software werden individuell entlohnt und unterliegen keiner Kollektiv-vereinbarung. Alle internen Kolleginnen und Kollegen haben unbefristete Arbeitsverträge für den Standort Eschborn und sind bis auf die zwei Gesellschafter weisungsgebunden.

Persönliche Förderung ist im Unternehmen ein hoher Wert: Alle erhalten eine regelmäßige Leistungsbeurteilung und eine maßgeschneiderte Entwicklungsplanung, denn gerade in der IT-Branche ist es wichtig, agile Fachkräfte mit einem aktuellen Wissensstand zu haben. Personen mit Berufserfahrung werden dabei ebenso eingestellt wie Nachwuchskräfte: Seit 2009 stellt COM Software im Zweijahres-Rhythmus jeweils zwei bis vier Arbeitsplätze für ein Duales Studium zur Verfügung. Damit wird langfristig sichergestellt, dass genügend Fachkräfte vorhanden sind. Zum Jahresende 2019 waren sieben Duale Studierende „an Bord“. Nach wie vor ist COM Software für junge Menschen interessant, denn das Durchschnittsalter des eigenen Personals liegt weiterhin bei nur 38 Jahren. Das entspricht dem Wert vom Vorjahr, denn diejenigen, die hier arbeiten, arbeiten gerne auch weiterhin für das Unternehmen. Die Geschäftsführung hat sich das Ziel gesetzt, dass die Fluktuation bis Ende 2020 generell unter zehn Prozent liegen soll und dass im gleichen Zeitraum mindestens fünf Fachleute durch Empfehlung interner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewonnen werden sollen. Wenn dadurch das Personal noch vielfältiger wird, umso besser. Diversität sollte jedoch nicht um jeden Preis erzwungen werden. Daher gibt es dazu keine Ziele.

Mit Unterzeichnung des „Code of Conduct“ des „Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V.“ (ZVEI) verpflichtet sich das Unternehmen freiwillig, eine Zusammenarbeit ohne Diskriminierung zu gewährleisten. Auch die hohen Standards internationaler Konventionen (International Labour Organization / ILO) setzt das IT-Unternehmen um und dokumentiert dies transparent für die Öffentlichkeit: Text des Code of Conduct