15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Wir leben eine Kultur der Chancengerechtigkeit zwischen Geschlechtern, Religionszugehörigkeiten, Nationalitäten und Menschen mit und ohne körperliche/n Einschränkungen. Chancengerechtigkeit ist bei uns ausdrücklich festgeschrieben.

Es wird bewusst auf die Festlegung konkreter Quoten in Bezug auf Chancengerechtigkeit verzichtet. Vielmehr ist es das Ziel, ein Klima für Chancengerechtigkeit bei den Mitarbeitenden zu fördern, beispielsweise über Qualifikationsmaßnahmen und Mentoring.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben die Möglichkeit, Verdacht oder Anzeichen auf Verstöße gegen das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) zu melden.
 

61 Prozent unserer Beschäftigten sind Frauen. Der Anteil von Frauen in Führungspositionen beträgt 33 Prozent. Unter Einbezug personalwirtschaftlicher Prognosen und dem Potenzial an freiwerdenden Stellen in Fach- und Führungspositionen ergibt sich in den nächsten Jahren ein geringer Handlungsspielraum. Umso mehr setzen wir auf systematische Personalentwicklung und individuelle Förderung. Unser Ziel ist es, den Frauenanteil im Bereich Karriere stabil zu halten und in realistischem Maße kontinuierlich zu erhöhen. Dabei soll Frauenförderung sichtbar sein, Erfolgsmodelle vollzeitnaher exponierter Arbeitsplätze kommuniziert und ein deutlicher Focus auf "Vereinbarkeit von Familie und Karriere", nicht nur "Familie und Beruf", gelegt werden. Hier bietet unter anderem das Netzwerk "Familie und Beruf" eine ergänzende Plattform zum Austausch untereinander.

Für alle Mitarbeitenden gelten flexible Voll- und Teilzeitmöglichkeiten sowie eine tarifvertragsorientierte Vergütung unabhängig vom Geschlecht. Wir sind an das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) gebunden. Alle Führungskräfte nehmen verpflichtend an einem Lernprogramm „Gleichbehandlung im Berufsalltag“ teil. Die Beauftragten für Chancengleichheit kümmern sich um die Gleichberechtigung unter allen Beschäftigten, nicht nur zwischen Frauen und Männern.
 
Speziell zur Förderung der geschlechtsunabhängigen Chancengerechtigkeit besteht eine verbindliche „Vereinbarung zur Verwirklichung der beruflichen Chancengleichheit von Frauen und Männern“. Aufgrund des insgesamt hohen Frauenanteils in der Kreissparkasse Köln setzt diese (von Kolleginnen erarbeitete) Vereinbarung nicht auf eine vorgegebene Quote, sondern auf eine systematische Personalentwicklung (inkl. Coaching, Seminare und Workshops).

Für unsere Mitarbeitenden gilt der Tarifvertrag TVöD für Sparkassen. Die Vergütung erfolgt unabhängig von Geschlecht oder Teilzeitvertrag.

Seit 2007 verfügt die Kreissparkasse Köln über ein institutionalisiertes Gesundheitsmanagement inkl. Schwerbehindertenvertretung. Das Angebot gilt für alle Beschäftigten und fördert aktiv den Gedanken der Inklusion. Es umfasst Präventiv-Maßnahmen, Anreize für Sportangebote, sowie Seminar- und Beratungsangebote zu verschiedenen Themen (z. B. Ergonomie am Arbeitsplatz, Ernährung, Sucht und Achtsamkeit). Auch besteht ein kostenloses Angebot eines psychologischen Gesundheitscoachings bei persönlichen wie beruflichen Grenzsituationen. Hinzu kommt ein breites Angebot an Betriebssportmöglichkeiten.

Seit 2008 bekennen wir uns als offizieller Unterzeichner zur Charta der Vielfalt. Zudem unterstützen wir die Normen und Werte der International Labour Organisation im Sinne der Vereinten Nationen.