15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Umfassende Maßnahmen des präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutzes sollen arbeitsbedingte körperliche und seelische Belastungen so weit wie nur möglich vermeiden bzw. verringern. Die Bezahlung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der StEB Köln erfolgen nach dem Tarifvertrag Versorgungsbetriebe TV-V. Dieser Tarifvertrag wurde zwischen den Vertretern der Arbeitnehmer und Arbeitgeber ausgehandelt. 
Das Unternehmen handelt nach den Vorgaben des Landesgleichstellungsgesetzes, LGG NRW. Eine Gleichstellungsbeauftragte unterstützt die Dienststelle und wirkt mit bei der Ausführung dieses Gesetzes sowie aller Vorschriften und Maßnahmen, die Auswirkungen auf die Gleichstellung von Frau und Mann haben oder haben können. Zur Gleichberechtigung von Mann und Frau gelten bei den StEB Köln seit 2009 Frauenförderpläne, die regelmäßig überprüft und aktualisiert werden. Mit konkreten Zielen und Maßnahmen sollen vorhandene Strukturen so entwickelt werden, dass in allen Bereichen und Funktionen Frauen und Männer gleichermaßen vertreten sind. Trotz der technischen Ausrichtung der StEB Köln konnte mit diesen Maßnahmen der Frauenanteil erhöht werden. Auch der Anteil von Frauen in Führungspositionen hat seit 2009 leicht zugenommen. Insbesondere im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie konnte mit der bestehenden Möglichkeit der Heimarbeitsplätze, des Angebots unterschiedlicher Teilzeitmodelle und der Kinderbetreuung für Kinder unter drei Jahren bereits viel erreicht werden. 

Zur Vermeidung von Diskriminierung haben die StEB Köln einen Obmann als Ansprechpartner benannt. Betroffene können sich zusätzlich an den Personalrat oder direkt an die Geschäftsführung wenden. In der Behandlung von Diskriminierungsfällen wird großer Wert auf einen zeitnahen und vertraulichen Lösungsweg gelegt, um zusätzlichen Schaden für Betroffene zu vermeiden. In den jährlichen Mitarbeitergesprächen wird das Thema aktiv angesprochen, um frühzeitig bei möglichen Fehlentwicklungen eingreifen und entgegensteuern zu können. 
Die StEB Köln sind 2017 zum vierten Mal für ihre familienbewusste Personalpolitik mit dem Zertifikat zum Audit „berufundfamilie“ ausgezeichnet worden. Das Audit erfasst den Status quo der bereits angebotenen Maßnahmen zur besseren Balance von Beruf und Familie, entwickelt systematisch das betriebsindividuelle Potenzial und sorgt mit verbindlichen Zielvereinbarungen dafür, dass Familienbewusstsein in der Unternehmenskultur verankert wird. 650 Beschäftigte können bei den StEB Köln von familienbewussten Maßnahmen profitieren. Das Angebot umfasst u.a. flexible Arbeitszeitmodelle, Telearbeit, Freistellung zur Betreuung von Angehörigen, betriebliche Kinderbetreuung für Kinder unter drei Jahren sowie eine Ferienbetreuung für Kinder.

Zielsetzungen der StEB Köln für den Bereich der Chancengerechtigkeit
Ziel: Überprüfung bestehender Arbeitszeitmodelle unter Berücksichtigung familienbewusster Aspekte.  Zeitplanung: Laufende Umsetzung, Zielerreichung ist bedingt durch nicht durch das Unternehmen beinflussbare Faktoren nicht definierbar (Familienplanung und Wünsche der Beschäftigten, etc.).
Ziel: Ausweitung der Möglichkeiten flexibler Arbeitsortgestaltung. Zeitplanung: Laufende Umsetzung, eine Zielerreichung ist bedingt durch nicht durch das Unternehmen beinflussbare Faktoren nicht definierbar.
Ziel: Überprüfung der Regelungen zur Telearbeit auf deren praktische Umsetzung. Zeitplanung: Projekt in der Umsetzung, eine Zielerreichung ist für das Jahr 2020 angestrebt.
Ziel: Erhöhung des Frauenanteils unter den Beschäftigten im Unternehmen. Zeitplanung: Laufende Umsetzung, Zielerreichung ist bedingt durch nicht durch das Unternehmen beinflussbare Faktoren nicht definierbar (Anteil der weiblichen Studierenden in gefragten Fachbereichen entwickelt sich nur langsam positiv, etc.).