15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Chancengerechtigkeit und Vielfalt
Als Mitglied im Arbeitgeberverband der Deutschen Immobilienwirtschaft e.V. sind für die GEWOBA die Tarifverträge der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in der jeweils aktuellen Version maßgebend. Diese schaffen einen Rahmen für eine angemessene Bezahlung, gute Arbeitsbedingungen und sichere Arbeitsplätze. Sie reduzieren die Gefahr der Benachteiligung von Frauen, Menschen mit Behinderungen und Flüchtlingen.

Im April 2013 hat die GEWOBA die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet. Parallel dazu entwickelte das Unternehmen das „Leitbild der Vielfalt“, das die wertschätzende Unternehmenshaltung zur menschlichen Vielfalt in all ihren Dimensionen darstellt und den Beschäftigten in Alltagssituationen eine klare Orientierung gibt. Zur Stärkung und Verstetigung wurde die Stelle des Diversity-Beauftragten geschaffen. Dieser entwickelt zum Beispiel vorhandene Maßnahmen weiter oder organisiert Mitarbeiterschulungen und ist zentraler Ansprechpartner für Beschäftigte und Externe.
Der Diversity Preis „Der Bunte Schlüssel: Vielfalt gestalten!“ wird von der Hochschule Bremen (HSB) und weiteren Trägern einmal jährlich ausgelobt. Die GEWOBA gehört nicht nur zu den Diversity-Preisträgern, sondern ist inzwischen auch Mitglied in der Trägergemeinschaft. 

Frauenförderplan
Ebenfalls in 2013 hat das Unternehmen einen Frauenförderplan verabschiedet. Der Frauenförderplan der GEWOBA hat zum Ziel, Voraussetzungen zu schaffen, Strukturen zu verbessern und Frauen gezielt zu fördern, so dass Frauen in allen Bereichen und Funktionen gleichberechtigt vertreten sein können, wo sie bisher unterrepräsentiert sind. Es geht nicht um Sonderrechte für Frauen, sondern um die gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsleben.

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Die GEWOBA setzt auf eine strategische
Vernetzung der verschiedenen Gremien. Der Arbeitskreis Gesundheit arbeitet eng mit dem Arbeitsschutzausschuss (ASA), dem Analyseteam (zuständig für die Gefährdungsbeurteilungen der psychischen Belastungen am Arbeitsplatz) und weiteren Funktionsträgern (Sozialmanagement, Schwerbehindertenvertretung, Betriebsrat, Familienbeauftragte, Ombudsfrau) zusammen.  Mit dem 2012 eingeführten Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM), richtet sich die GEWOBA strategisch auf eine demographiefeste Zukunft aus. Das BGM zielt dabei auf die Verhaltens-, Verhältnis- und Systemprävention ab und umfasst Maßnahmen, mit denen die Beschäftigungsfähigkeit und insbesondere die Gesundheit der Beschäftigten beeinflusst werden können. Ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) dient dem Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit. In diesem Rahmen wurden zum Beispiel Arbeitsplatzanalysen verschiedener Beschäftigtengruppen vorgenommen oder ein unternehmensweiter Gesundheitstag organisiert.

Beruf und Familie
Seit November 2008 ist die GEWOBA als familienfreundliches Unternehmen nach dem audit berufundfamilie der gemeinnützigen Hertie-Stiftung zertifiziert. Mit einem umfassenden Maßnahmenpaket unterstützt die GEWOBA alle Beschäftigten, berufliche und familiäre Anforderungen besser in Einklang zu bringen. Dazu gehören zum Beispiel flexible Arbeitszeitmodelle, Lebensarbeitszeitkonten, Betreuungszuschüsse und Rückkehrer-Regelungen. Ansprechpartner für das Thema Beruf und Familie ist die Familienbeauftragte. Im Jahre 2017 erfolgte die erneute Reauditierung.


Nachweis: http://www.gewoba.de/unternehmen/corporate-social-responsibility/