15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Wer vom Wissen und Können seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitieren will, muss ein Arbeitsumfeld schaffen, das frei von Barrieren und Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse Saarbrücken sollen Wertschätzung erfahren und werden unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität in gleichem Maße gefördert.
Die Laufbahnplanungen der Sparkasse Saarbrücken berücksichtigen auch die Vereinbarkeitsthematik hinsichtlich Beruf und Familie, die vor allem Frauen betrifft. So werden auch Frauen in Teilzeit in unseren hochqualifizierten Fach- und Führungslaufbahnen gefördert. Eine Förderung bleibt auch während der Elternzeit bestehen.
Mit Teilzeitmodellen kommen wir dem Bedürfnis nach flexiblen Arbeitszeiten entgegen und ermöglichen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Grad ihres Engagements je nach Lebenssituation im Einklang mit betrieblichen Belangen frei zu wählen.
Um das Arbeitsumfeld weiter zu optimieren und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu unterstützen, bietet die Sparkasse Saarbrücken neben Teilzeitmodellen und variabler Arbeitszeit, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusätzlich zur gesetzlichen Elternzeit von drei Jahren auch ein Jahr betriebliche Elternzeit an. Über die gesetzliche Elternzeit hinaus können sie sich so insgesamt bis zu vier Jahre freistellen lassen. Ebenso können unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Elternzeit durch Teilzeitmodelle in den Betrieb zurückkehren.
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie setzt auch voraus, dass die Betreuung der Kinder während der Arbeitszeit gewährleistet ist. Zur (organisatorischen) Unterstützung kooperiert die Sparkasse Saarbrücken mit der Kinderbetreuungsbörse Saarbrücken/Völklingen und bietet einen Informationspool für Kinderbetreuung an. Das Angebot umfasst Kindertagespflege, Babysitting, Tagesmütter, etc..
Zunehmend an Bedeutung gewinnt die Unterstützung der Beschäftigten, die sich um die Pflege von älteren Angehörigen und/oder die Pflege von behinderten Familienangehörigen kümmern. So können sich Beschäftigte zusätzlich zur Pflegebeurlaubung nach dem Pflegezeitgesetz und nach dem Familienpflegezeitgesetzes weitere sechs Monate beurlauben lassen. Um Beruf und Pflege besser zu vereinbaren, haben Beschäftigte die Möglichkeit, befristet für die Dauer von zwei Jahren eine verringerte Arbeitszeit zu vereinbaren.
Im Jahr 2013 wurde die Sparkasse Saarbrücken als Anerkennung für die Leistungen im Bereich Vereinbarkeit von Beruf und Familie die Auszeichnung „Familienfreundliches Unternehmen“ verliehen.
Der Sparkasse Saarbrücken liegen die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders am Herzen. Nur wer innerlich ausgeglichen und körperlich fit ist, kann sich motiviert seinen Aufgaben widmen. Wir unterstützen unsere Mitarbeiter/innen durch flexible Strukturen und bedarfsgerechte Angebote dabei, neben der Möglichkeit Beruf und Familie in Einklang zu bringen, auch dauerhaft gesund zu bleiben. Eigens aus diesem Grund betreibt die Sparkasse Saarbrücken seit 2013 ein betriebliches Gesundheitsmanagement.
Ziel des betrieblichen Gesundheitsmanagements ist der Erhalt der Gesundheit, die Steigerung des Wohlbefindens und der Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter, die Förderung der Motivation und Zufriedenheit, die Steigerung der Identifikation mit dem Unternehmen sowie die Sensibilisierung für Eigenverantwortlichkeit und Eigeninitiative im Gesundheitsverhalten.
Um ein betriebliches Gesundheitsmanagement, das auf den Bedürfnissen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgelegt ist, zu implementieren, wurde ein Ausschuss (Lenkungsausschuss BGM) mit diesem Thema beauftragt. Das Gesundheitsmanagement ist klar strukturiert und an einem eigens aufgestellten Gesundheitskonzept ausgerichtet.