15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Die Förderung der Vielfalt im Unternehmen ist ein wichtiger Faktor für den Unternehmenserfolg. Unternehmen, die auf Vielfalt achten, verbessern ihre Anpassungsfähigkeit an die sich verändernden Marktbedingungen und erhöhen ihre Chancen im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte. Im Rahmen ihres Personalmanagements achtet die REWE Group deshalb darauf, eine vielfältige Mitarbeiterstruktur zu schaffen und Mitarbeitern unabhängig von Geschlecht, Alter, Religion, sexueller Identität, Herkunft oder Behinderung einen diskriminierungsfreien Arbeitsplatz zu gewährleisten, der allen Mitarbeitern gleiche Chancen bietet. Dazu gehört auch die gleichwertige Vergütung von Männern und Frauen.

Die Verpflichtung zur diskriminierungsfreien Gestaltung der betrieblichen Personalpolitik ist in der Leitlinie für Nachhaltiges Wirtschaften der REWE Group verankert. Sie ist gleichzeitig wesentlicher Bestandteil des für alle Mitarbeiter und Führungskräfte geltenden Verhaltenskodex. Dass Mitarbeiterinnen bei nicht tarifvertraglich geregelten Gehältern keine Gehaltsabschläge hinnehmen müssen, stellt die REWE Group mit diskriminierungsfreien Systemen sicher. Dazu zählt unter anderem das sogenannte Rangstufensystem, das sich – unabhängig vom jeweiligen Stelleninhaber – ausschließlich am Anforderungs- und Qualifikationsniveau der jeweiligen Stelle orientiert.
Neben der Gewährleistung geschlechtsunspezifischer Gehälter sind externe Personalvermittler bei der Besetzung freier Stellen verpflichtet, sowohl weibliche als auch männliche Kandidaten vorzuschlagen.
Mehr Informationen im REWE Group Nachhaltigkeitsbericht 2013/2014 unter Arbeitspraktiken unter dem Managementansatz zum Aspekt Vielfalt und Chancengleichheit.

Im Rahmen ihrer Lebensphasenorientierten Personalpolitik unterstützt die REWE Group ihre Mitarbeiter in allen Lebensphasen und erleichtert beispielsweise mit dem Ausbau unternehmenseigener Kinderbetreuungsplätze die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Für den zunehmenden Bedarf an Auszeiten für die Pflege von Familienangehörigen hat die REWE Group ein Modell entwickelt, das den Mitarbeitern ermöglicht, sich für die Betreuung nahestehender Familienangehöriger bis zu sechs Monate vollständig von der Arbeit freistellen zu lassen oder die Arbeitszeit bis zu zwölf Monate zu reduzieren. Eine Freistellung von der Arbeit für maximal sechs Monate ist auch im Rahmen eines Sabbaticals möglich.

Das konzernweite Gesundheitsmanagement der REWE Group ist organisatorisch dem Holdingbereich Personalwesen Konzern zugeordnet. Es koordiniert die Konzepte für betriebliche Gesundheitsförderung, Arbeitssicherheit sowie Arbeitsmedizin und bietet den Strategischen Geschäftseinheiten in diesen Bereichen Dienstleistungen wie Betreuung im Arbeitsschutz, Aufbereitung von Screening-Themen, Fit.Netz-Angebote oder Beteiligung an Projekten an. Ergänzend zum „klassischen“ Arbeits- und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz engagiert sich die REWE Group konsequent für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Um den bezahlten Krankenstand weiter zu senken hat die REWE Group unterschiedliche gesundheitsfördernde Maßnahmen und Projekte ausgebaut und neue ins Leben gerufen.

Mehr Informationen im REWE Group Nachhaltigkeitsbericht 2013/2014 unter Arbeitspraktiken unter dem Managementansatz zum Aspekt Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz sowie unter Mitarbeiter.