15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Bei Elprog werden alle Mitarbeitenden vorurteilsfrei behandelt. Im Rahmen unserer Einarbeitungscheckliste für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird der Verhaltenskodex der Unternehmen der Elektronikgruppe explizit angesprochen, der Chancengleichheit fördert und Diskriminierung unterbindet. Elprog hat bereits seit vielen Jahren einen Anteil von über 40% an Mitarbeitenden mit Migrationshintergrund. Dieser hohe Anteil wirkt sich positiv auf das Betriebsklima aus. Unser Unternehmen beschäftigt derzeit 4 Menschen mit Beeinträchtigungen, hat 42 Teilzeitkräfte und bildet 5 Auszubildende aus. Das Durchschnittsalter beträgt 43,84 Jahren und die Frauenquote liegt bei 67%. Elprog bietet grundsätzlich flexible Arbeitszeitmodelle an, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern. Es gibt dabei keine expliziten Zielsetzungen zum Thema Chancengerechtigkeit.

Unser Ziel ist es, die Bezahlung so zu gestalten, dass wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig an uns binden. Der Einstiegslohn der angelernten FertigungsMitarbeiter liegt mit über 10 EUR/h deutlich über dem Mindestlohn. Vor dem Hintergrund der aktuell sehr niedrigen Arbeitslosenquote (ca. 2% im Landkreis) wurde das Lohnniveau der Fertigung in diesem Jahr bereits deutlich angehoben, um die Fluktuation zu verringern. Weitere sukzessive Erhöhungen sind geplant. Allerdings müssen wir berücksichtigen, dass wir als Dienstleister auch im internationalen Wettbewerb mit Unternehmen in Osteuropa und in Asien stehen.