15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Bei Gemeiner Architekten wird interdisziplinäre Teamarbeit gelebt. Die Arbeits- und Wertekultur ist weltoffen und unterscheidet weder nach Geschlecht und Herkunft noch nach Religion. 

Für angestellte Beschäftige in Architektur-/Ingenieur- und Planungsbüros gilt grundsätzlich keine Tarifpflicht. Bei der Vereinbarung von Gehältern ist immer der Zusammenhang mit der konkreten Arbeitsleistung herzustellen, da eine Vergütung, die den Wert der Arbeitsleistung in erheblichem Umfang unterschreitet, sittenwidrig und damit nichtig ist.
Als Orientierungsgrundlage für Gehalts- und Vertragsfragen nutzen wir neben den Informationen zu den Tarifverträgen des Statistischen Bundesamtes die vom Arbeitgeberverband Deutscher Architekten und Ingenieure veröffentlichte unverbindliche Gehaltstarifempfehlung oder die Gehaltsumfragen der Architektenkammern der Länder herangezogen werden.

Im Unternehmen werden die Grundsätze der Fachinformationen zum Thema "Arbeitsstätten sicher planen und gestalten", herausgegeben von der gesetzlichen Unfallversicherung für freie Berufe, VBG und der Bundesarchitektenkammer, umgesetzt. Möglicherweise vorhandene Gefährdungen und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren werden so vermieden. 

Durch die Deregulierung im Bereich der Gesetze und Arbeitsschutzvorschriften ergeben sich für Architekten neue Herausforderungen. Bauherren erwarten von ihrem Fachmann für die Planung der Arbeitsstätte rechtssichere Beratung. Daher wird häufig die Realisierung der Schutzziele, wie sie der Gesetzgebeber zum Beispiel in der neuen Arbeitsstättenverordnung oder der Betriebssicherheitsverordnung formuliert, zur Aufgabe der Architekten. Viele Forderungen aus dem Arbeits- und Gesundheitsschutz berücksichtigen wir deshalb bereits in der Planung der Arbeitsstätte, da spätere Korrekturen nicht möglich sind oder nur mit erheblichem Kostenaufwand realisiert werden können.
Diese Forderungen halten wir selbstverständlich auch beim Betrieb unseres eigenen Unternehmens ein.

Um die telefonische Erreichbarkeit der Beschäftigten auf die Arbeitszeit zu konzentrieren, werden Mobiltelefone mit Doppelkarten für private Telefonate nach Feierabend ausgegeben.

Bei Gemeiner Architekten werden Überstunden konsequent vermieden. Die Beschäftigten planen und realisieren gemeinsam einen jährlichen Betriebsauflug. In der Vollküche wird gemeinsam gekocht. 

Je nach Aufgabe und Neigung wird entweder dynamisch in kleinen Guppen oder konzentriert allein gearbeitet. Für diese unterschiedliche Prozesse stehen den Beschäftigten entsprechend konzipierte Räume mit unterschiedlichen Arbeitsatmosphären zur Verfügung.

Zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird Arbeit im Homeoffice angeboten.

Zur Erhaltung der Gesundheit können Beschäftigte kostenfrei den Fitnessraum im Unternehmen nutzen. Die Kosten für spezielles Rückentraining werden vom Unternehmen übernommen.

Der Unternehmenssitz von Gemeiner Architekten hat vom Ministerieum für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen die Auszeichung "Vorbildliche Arbeitsorte in der Stadt 2016" erhalten. Auszug aus der Begründung der Jury: "... Die Arbeitsplätze profitieren zum einen durch die Nähe zur Innenstadt, zum anderen wird den Mitarbeitern eine hohe Arbeits- und Aufenthaltsqualität geboten. Das Angebot einer Vollküche, eines Ruheraums, eines Fitnessraums, einer Bibliothek sowie von Außenbänken im Hof wird als bemerkenswert beurteilt. ... "