15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Chancengerechtigkeit und Vielfalt, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migrant*innen und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf sind uns wichtige Anliegen.  

VERGÜTUNG  

Die Basler Versicherungen stellen die angemessene und gerechte Bezahlung durch die Anwendung des Gehaltstarifvertrages des privaten Versicherungsgewerbes sicher. Soweit einzelne Unternehmensteile diesem Tarifvertrag nicht unterliegen, kommen entweder andere einschlägige Tarifverträge zur Anwendung oder eine Vergütung, die sich an den Regelungen der Tarifverträge orientiert. Über diesen Weg wird eine transparente Eingruppierung der Beschäftigten erreicht.  

FLEXIBLE ARBEITSZEITEN UND HOMEOFFICE / BESONDERE HERAUSFORDERUNGEN WÄHREND DER COVID-19-PANDEMIE  

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat bei den Basler Versicherungen schon seit Jahren einen hohen Stellenwert. Betriebsvereinbarungen zur flexiblen Arbeitszeit, zur mobilen Arbeit und zur Arbeit im Homeoffice in allen Betrieben legen dafür eine Grundlage. Die Möglichkeiten zur flexiblen Arbeit wurden über die Jahre mit zunehmenden positiven Erfahrungen erweitert.  

Auch im Jahr 2021 richtete sich das Unternehmen weiter auf die modernen Arbeitswelten und die Erfordernisse an das Unternehmen, die Kund*innen, die Teams und die Mitarbeiter*innen aus und etablierte das hybride Arbeiten als das zukünftige Arbeitsmodell. Das hybride Arbeiten ist eine Kombination von mobilem Arbeiten, der Arbeit im Homeoffice und der Arbeit in Präsenz. Dabei wurden die positiven Erfahrungen aus der COVID-19-Pandemie aufgegriffen und in ein langfristig tragfähiges Modell überführt. Es zeigte sich, dass das Unternehmen damit einerseits sehr schnell und zielgerichtet auch auf pandemiebedingte Anforderungen reagieren und entsprechende Maßnahmen umsetzen konnte, andererseits erhält das Unternehmen viele positive Rückmeldungen der Mitarbeiter*innen zu der neuen flexibleren Arbeitsform. Die bereits in 2020 vom Unternehmen angestoßene, sehr erfolgreiche Aktion „Gleitzeitspende“ wurde im Jahr 2021 fortgeführt. Im Rahmen dieser Aktion, die den besonderen Belastungen von Familien im Rahmen der COVID-19-Pandemie begegnet, erhielten Mitarbeiter*innen, deren Gleitzeitguthaben bereits aufgebraucht ist, die Möglichkeit eine Gleitzeitspende in Anspruch zu nehmen und damit die Chance, eine erweiterte Betreuung von Familienangehörigen zeitlich sicherzustellen. Im Zeitraum von Januar bis April 2021 haben 47 Mitarbeiter*innen Gleitzeitstunden aus ihrem Zeitkonto angeboten. Es konnten insgesamt 90:21 Stunden an acht Mitarbeiter*innen verteilt werden.
Die Personalbetreuung versteht sich als Ansprechpartner, wenn es zu einem Bedarf an (Kinder-)Notbetreuung kommt. Es wird dabei sehr individuell auf die jeweilige Situation der Mitarbeiter*innen eingegangen und gemeinsam mit der Führungskraft nach einer der Lage angemessenen Lösung gesucht. Dies gilt ebenfalls bei einem Pflegefall in der Familie. Neben der Anwendung der gesetzlichen werden auch die tariflichen Regelungen zum Sonderurlaub angewendet, nicht nur bei Todesfällen in der Familie sondern auch bei schwerer Krankheit von Angehörigen oder in Härtefällen. Die Anwendung erfolgt sehr wohlwollend und berücksichtigt die individuelle Situation im Einzelfall. Dazu gehören bspw. Angebote zur (befristeten) Arbeitszeitreduzierung, großzügige Ausschöpfung des Freizeitkontos sowie eine großzügige Anwendung der Homeoffice Vereinbarung. Darüber hinaus ist die psychosoziale Beratungshotline (siehe unten, Gesundheitsmanagement) grundsätzlich für alle Fälle erreichbar und eine unkomplizierte Terminvereinbarung in Krisensituationen möglich, z. B. bei kurzfristiger Pflegenotwendigkeit und Beratungsbedarf. Auf den Intranetseiten von #baslerbalance (siehe ebenfalls unten) wird auf weitere Anlaufstellen verwiesen.

Die für das hybride Arbeiten notwendigen Kompetenzen (Lernen, Vernetzen, Zusammenarbeit, Eigenverantwortung, Vertriebs- und Kundenorientierung) wurden unter dem Namen „Basler Big 5“ in die Organisation gebracht und durch erste Maßnahmen gefördert. Dabei unterstehen alle fünf Kompetenzen einer Vorstandspatenschaft.     


Die Zielsetzung dieser „Prinzipien zum Neuen Arbeiten“ ist eine höhere Flexibilität für die Mitarbeiter*innen bei gleichbleibender oder steigernder Produktivität, eine steigende Attraktivität für das Unternehmen sowie eine höhere Eigenverantwortung jeder und jedes Einzelnen. Die anstehenden Themengebiete sind:  
Die Gesamtbetriebsvereinbarungen zum mobilen Arbeiten / Homeoffice sind grundlegend überarbeitet respektive neu erstellt worden. Zukünftig haben alle Mitarbeiter*innen die Möglichkeit bis zu 60 Prozent ihrer Arbeitszeit mobil oder im Homeoffice zu arbeiten. Dabei werden keine festen Tage vereinbart sondern die Verteilung anlassbezogen im Team und mit der Führungskraft bestimmt. Der Verteilzeitraum ist der Monat bzw. das Jahr (bei mobilem Arbeiten). Darüber hinaus investiert das Unternehmen in neue Arbeitsflächen, die für das agile Arbeiten optimal ausgestattet sind. Im Sommer 2021 wurde der Agile Space am Standort Bad Homburg errichtet und eröffnet. Der Bereich dient als Pilotfläche und ermöglicht allen Mitarbeiter*innen das neue Arbeiten kennen zu lernen, stärkere Kollaboration zu erleben sowie die Nutzung moderner Ausstattung und Medien.



FRAUENFÖRDERUNG  

Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie der Basler ist das Ziel der Frauenförderung explizit formuliert und als Ziel gesetzt, auf Führungspositionen langfristig eine signifikante Steigerung des Frauenanteils zu erreichen. Weitere quantitative Ziele für die Zukunft werden derzeit erarbeitet (siehe Kriterium 3).  

Die Verteilung der Mitarbeiterinnen auf den Unternehmensebenen stellt sich wie folgt dar: Auf Teamleitungsebene (siehe Tabelle F3) ist bereits eine entsprechende Anzahl von weiblichen Führungskräften tätig. Im Vorstand betrug die Frauenquote im Berichtsjahr 25 Prozent. Ab 2022 werden 50 Prozent der Vorstandspositionen weiblich besetzt sein. Der Aufsichtsrat der Basler Lebensversicherungs-AG setzt sich seit Oktober 2021 zusammen aus einem männlichen Mitglied in der Altersgruppe 30-50 sowie drei männlichen und zwei weiblichen Mitgliedern in der Altersgruppe über 50. Der Aufsichtsrat der Basler Sachversicherungs-AG besteht aus einem weiblichen und fünf männlichen Mitgliedern in der Altersgruppe über 50.  Dies entspricht einem Frauenanteil von 25 Prozent in den Aufsichtsräten der Basler Versicherungen. Darüber hinaus fällt auf, dass insbesondere auf Abteilungsleitungs- und Bereichsleitungsebene (siehe Tabelle F2 und F1) noch keine ausreichende Präsenz weiblicher Führungskräfte gegeben ist.  

Die Rahmenbedingungen (z. B. Ansprache von geeigneten Kandidatinnen bei der Neubesetzung von Führungspositionen, Weiterbildungsangebote und individuelles Coaching) sind objektiv betrachtet bereits gegeben. Mit Fokus arbeiten wir nun daran, die Bedürfnisse der Frauen noch besser aufzugreifen und abzubilden. In verschiedenen Formaten wird definiert, welche weiteren unterstützenden Maßnahmen zielführend sind. Dabei wird auch geprüft, ob es besondere Unterstützungsangebote braucht, z. B. Mentoring und welche Anpassungen in Bezug auf die Rahmenbedingungen hilfreich sein könnten, z. B. Führen in Teilzei oder Job-Sharing für Führungskräfte.  

Eine neue Plattform zum Austausch für Mitarbeiterinnen wurde im Jahr 2021 ins Leben gerufen. Im femaleXchange gibt es die Möglichkeit zum Austausch und zum Netzwerken. Dabei zielt das Format insbesondere darauf ab, die Stärken, die Frauen im Arbeitsumfeld einbringen, weiter auszubilden und sichtbar werden zu lassen. Angereichert werden die monatlichen Treffen durch Impulsvorträge für die weibliche Zielgruppe (z. B. weibliche vs. männliche Kommunikation und Sprache). Als Schirmherrin dieses Frauennetzwerkes fungiert eine Basler Vorständin.



DIVERSITY  

Die Basler engagiert sich für Diversität und setzt hier auf das ganzheitliche Verständnis, dass Vielfältigkeit die Unternehmenskultur bereichert und den Unternehmenserfolg fördert. Das bedeutet, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das sich auf das Wohlbefinden seiner Mitarbeiter*innen konzentriert und in welchem der Gleichstellung, Inklusion und Diversität höchste Bedeutung zukommt. Es entspricht unserer Überzeugung, dass zu einem smarteren und inklusiven Miteinander möglichst verschiedene Perspektiven und Fähigkeiten gehören.

INKLUSION  

Die Interessenvertretung von Menschen mit Behinderung und ihnen Gleichgestellten wird durch die Schwerbehindertenvertretung wahrgenommen. Das Ziel ist es, Menschen mit Behinderung zu beschäftigen, ihre Arbeitsplätze zu sichern und ihre Beschäftigung zu fördern. Wir sehen in der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung eine besonders wichtige gesellschafts- und sozialpolitische Aufgabe. Die Basler Versicherungen erfüllen die Pflichtquote hinsichtlich der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen. Im Berichtsjahr 2021 lag die Gesamtquote bei 5,3 Prozent.  

Menschen mit einer Behinderung leiden besonders unter der zunehmenden Arbeitsverdichtung und dem damit verbundenen Leistungsdruck. Daher ist ein regelmäßiger vertraulicher Austausch mit den schwerbehinderten Mitarbeiter*innen, der Schwerbehindertenvertretung, der jeweiligen Führungskraft, dem Betriebsarzt und, sofern ein Präventionsverfahren besteht, auch mit dem Integrationsamt sowie dem Integrationsfachdienst besonders wichtig, um einen leidensgerechten Arbeitsplatz zu gestalten und zu erhalten.  

Darüber hinaus spielt auch das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) eine wichtige Rolle bei der Basler. Bei den BEM-Verfahren wird durch gründlich ausgearbeitete Maßnahmen Mitarbeiter*innen nach einer längeren Erkrankung ein guter Wiedereinstieg in ihre bisherige berufliche Tätigkeit ermöglicht. Die Basler arbeitet seit dem Sommer 2021 mit einem langjährig erfahrenen externen BEM-Anbieter zusammen wodurch in die BEM Verfahren nun erweiterte Fachexpertise und neue Impulse einfließen. In Planung für das Jahr 2022 ist eine Gesamtbetriebsvereinbarung „Betriebliches Eingliederungsmanagement“ (BEM) für alle Standorte der Basler Versicherungen, welche nach Fertigstellung die derzeit gültigen örtlichen Betriebsvereinbarungen zum BEM ablösen soll.  

Aufgrund der COVID-19-Pandemie und dem damit verbundenen Wechsel vom Büro ins Homeoffice war es eine große Hilfe für schwerbehinderte Mitarbeiter*innen sowie BEM-Berechtigte, dass sie bei der technischen Einrichtung ihres Heimarbeitsplatzes eine Unterstützung erhielten.  

Ein weiteres wichtiges Projekt für die kommenden Monate ist die Berücksichtigung von bspw. Barrierefreiheit und weiteren spezifischen Anforderungen bei der Umgestaltung der künftigen Arbeitsplätze an den Basler Standorten (siehe Ausführungen zu „neuen Bürowelten“ unter Kriterium 12).

Die Altersstruktur der Mitarbeiter*innen der Basler stellt sich wie folgt dar. Knapp 65 Prozent der Mitarbeiter*innen haben eine Betriebszugehörigkeit von über 10 Jahren.


DISKRIMINIERUNGSVORFÄLLE  

Bei den Basler Versicherungen sind bisher keine Diskriminierungsvorfälle zur Anzeige gebracht worden.

ARBEITSSCHUTZ UND GESUNDHEITSMANAGEMENT  

Arbeitsschutz
Übergeordnetes Ziel ist es, die nachhaltige Integration des Arbeitsschutzes in die betriebliche Organisation zwecks Gewährleistung eines systematischen, sicherheitsgerechten Handelns aller Beschäftigten. Dies beinhaltet auch die kontinuierliche Steigerung des Reifegrades des Arbeitsschutzmanagements.  


Im Zentrum der Sicherheitsarbeit der Basler Versicherungen steht die fachkundige Beurteilung der Arbeitsbedingungen gemäß §§ 5, 6 Arbeitsschutzgesetz (Gefährdungsbeurteilung). Diese beinhalten die ganzheitliche und vorrangig prospektive Betrachtung hinsichtlich:  
Die Gefährdungsanalysen werden unter Hinzuziehung der Fachkräfte für Arbeitssicherheit regelmäßig durchgeführt. Die lokalen Arbeitsschutzausschüsse tagen quartalsweise. 

Im Sinne des ganzheitlichen Arbeitsschutzverständnisses wird nicht nur die Pathogenese (Schutzaspekt, Leitfrage: Was macht krank?), sondern auch die Salutogenese (Förderungsaspekt, Leitfrage: Was hält gesund?) verfolgt. Entsprechend sind Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin eng miteinander vernetzt.  

Hinzu kommen weitere Instrumente des Arbeitsschutzmanagements wie z. B.  
Todesfälle in Zusammenhang mit arbeitsbedingten Verletzungen oder Erkrankungen gab es im Jahr 2021 nicht. Ebenso liegen keine Todesfälle vor, die die Einsatzzeiten von Leiharbeitnehmer*innen oder Dienstleistern in unserem Hause betreffen. Das Unternehmen führt aufgrund datenschutz- und betriebsverfassungsrechtlicher Gründe zu diesem Punkt keine weiteren Analysen durch. 

Betriebliches Gesundheitsmanagement
An den Basler Standorten in Bad Homburg, Bremen, Hamburg und Nürnberg gibt es Netzwerke zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM). Die Interessen der Belegschaft werden in diesen Ausschüssen und Kreisen durch die Betriebsratsgremien, die Schwerbehindertenvertretung, die oder den Suchtbeauftragten und die Betriebsärztin bzw. den Betriebsarzt vertreten. Die Betriebsärzte stehen für regelmäßige Sprechstunden oder bei medizinischen Notfällen zur Verfügung und unterstützten die Basler im Jahr 2021 neben dem gängigen Impfangebot bei einer Covid-Impfkampagne für Mitarbeiter*innen und Angehörige.  


Für die Umsetzung und Gestaltung der weiteren Aktivitäten im BGM ist eine Gesundheitsbeauftragte innerhalb des Personalbereiches tätig. Das Gesundheitsmanagement der Basler wurde im Jahr 2020 neu ausgerichtet und verfolgt seitdem folgende Vision:  

Die operative Arbeit erfolgt in Themensträngen, wobei sich die Indikationen hinsichtlich gesundheitsrelevanter Aspekte am Arbeitsplatz aus den verschiedenen Handlungsfeldern ergänzen:  
Als Unternehmen, in dem die Tätigkeit zumeist im Büro und im Sitzen erbracht wird, haben wir bei der Gesundheitsförderung die Fokusthemen Bewegung, Ernährung sowie Resilienz / Umgang mit Veränderungen definiert.  

Seit 2020 betreibt das Unternehmen eine eigene Seite zum Thema Gesundheit im Intranet. Unter der Überschrift #baslerbalance finden die Beschäftigten regelmäßig Impulse, Artikel und Beiträge zum Thema sowie alle aktuellen Gesundheitsangebote und den Gesundheitskalender.




Das Jahr 2021 begann mit einer Gesundheitsbefragung – unterstützt durch movement24 und die Mobil Krankenkasse. In der Befragung ging es u. a. um:

653 Mitarbeiter*innen haben an der Gesundheitsbefragung vom 16.02.-01.03.2021 teilgenommen. Daraus wurde ein maßgeschneidertes Gesundheitskonzept – aufgeteilt in zwei Blöcke – ausgearbeitet.  

Im ersten Block, welcher über acht Wochen im Mai und Juni lief, wurden Workshops und Vorträge zu  gehalten. 228 Mitarbeiter*innen haben erfolgreich daran teilgenommen.   Im zweiten Block im November ging es mit Online Workshops und Vorträgen rund um das Thema Ernährung weiter.  
Abgerundet wurde die Ernährungskampagne mit einem Rezeptwettbewerb und Live-Kochvideos. Unterstützt wurden diese beiden Kampagnen von unseren eigenen Kolleg*innen des Tagungshotels Jesteburg.   Über das Jahr verteilt fanden weitere unterstützende Online Seminare, Workshops und Vorträge für die Basler Mitarbeiter*innen statt:
Wie im Vorjahrblieben die Angebote 2021 zur Förderung von Bewegung (wie der wöchentliche Live Yoga Kurs oder die Fitness-Kurse der Betriebssportgruppe Hamburg) und guter Ernährung pandemiebedingt virtuell und erhielten durchweg Zuspruch. Die Betriebssportgruppe Hallenfußball musste leider weiter pausieren.

Über den Jahreswechsel 2021/2022 soll das Seminar «BigMoment – Endlich Rauchfrei!» den Mitarbeiter*innen helfen – gerade hinsichtlich der gesundheitlichen, weltweiten Lage – rauchfrei und gesünder durch das Leben zu gehen. Außerdem werden Meditationsangebote und Atemtrainings fortgeführt.  

Darüber hinaus gibt es eine psychologische Telefonhotline. Dort können sich die Mitarbeiter*innen ganz unkompliziert und vertraulich Termine buchen, um sich zu allen Lebenslagen Hilfe und Unterstützung zu holen.



UNTERSTÜTZUNG VON VEREINEN UND GEMEINNÜTZIGEN ORGANISATIONEN  

Da der Basler Volunteer Day 2020 pandemiebedingt ausgefallen ist, haben wir im März 2021 dazu aufgerufen, sich von zu Hause aus selbst zu engagieren. Dabei haben wir auf die Aktion Post mit Herz sowie die Möglichkeit zur Stammzellenspende verwiesen.  

Aus dem Themengebiet Gesundheitsförderung (siehe oben) ist die Laufchallenge 2021 besonders erwähnenswert.  Bei der beliebten Aktion sind 190 Kolleg*innen innerhalb von drei Monaten 77.018,61 Kilometer gelaufen, geradelt, gewalkt und geschwommen. Unser Vorstand hat dafür gespendet: 1.000 Euro gingen über die Aktion «Essen spenden & aufmuntern» an die Hochtaunuskliniken Bad Homburg, weitere 6.500 Euro gingen an die gemeinnützige Organisation «Deutscher Kinderverein».


Nach der Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 starteten wir eine Spendenaktion unter den Mitarbeiter*innen und unser Vorstand beteiligte sich ebenfalls großzügig. So konnten insgesamt 38.525 Euro an drei Empfängerorganisationen gespendet werden. Ergänzend fuhren im November 2021 einige Kolleg*innen sowie unser Vorstandvorsitzender ins Ahrtal um einen Tag freiwillig Hilfe zu leisten. Die Arbeitszeit für diesen Tag wurde den Helfer*innen von der Basler gutgeschrieben.



Das Projektteam der Basler Customer Journey Initiative (die einen Erfahrungsaustausch zwischen Kund*innen, Makler*innen und Mitarbeiter*innen ermöglicht) beschloss, auf die sonst üblichen pauschalen Aufwandsentschädigungen für Vertriebsteilnehmende zu verzichten und stattdessen den Betrag von 5.200 Euro (von insgesamt drei Veranstaltungen im April, Juni und Oktober 2021) an den Verein Ring gegen Krebs zu spenden. Die Basler ermöglicht es dem Verein darüber hinaus, seine Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen in den Räumlichkeiten des Unternehmens zu veranstalten.  

Fünf unserer männlichen Kollegen beteiligten sich selbstorganisiert am so genannten Movember und ließen sich im November 2021 Schnurrbärte wachsen, um auf Themen der Männergesundheit aufmerksam zu machen und Spenden für die Movember Foundation zu sammeln. Es kamen 640 Euro als Spenden von Basler Kolleg*innen zusammen. 


Wie bereits im Vorjahr entschied sich das Unternehmen an Weihnachten 2021 dazu, den Mitarbeiter*innen ein Jahreslos der Aktion Mensch zukommen zu lassen. Insgesamt wurden knapp 1.600 Lose gekauft und verschenkt. Diese Idee erhielt unter anderen Vorschlägen den Vorzug, da hier neben einer wertschätzenden Danksagung an alle Mitarbeiter*innen nach einem besonders herausfordernden Jahr mit 28.404 Euro auch der gute Zweck unterstützt werden konnte.  


Die Auszubildenden aller Standorte starteten zur Weihnachtszeit 2021 zudem ihre traditionelle Spendenaktion und sammelten für den Verein Ring gegen Krebs sowie die Stiftung Kinderzukunft. So konnten mit Vorstandsunterstützung 1.810 Euro zur Unterstützung krebskranker und bedürftiger Kinder gespendet werden.  

Erstmalig in diesem Jahr unterstützen die Basler Versicherungen außerdem das Projekt200Plus, welches im Wetteraukreis Weihnachtsgeschenke für osteuropäische Kinder in Not für die Stiftung Kinderzukunft sammelt. Unsere Mitarbeiter*innen spendeten rund 70 Päckchen im Wert von je 10 bis 15 Euro.  


Die Basler Versicherungen haben ihre Partnerschaft mit der AfB gGmbH im Jahr 2021 weiter gepflegt. Die AfB ist ein gemeinnütziges IT-Unternehmen und auf die Lebensdauerverlängerung gebrauchter IT- und Mobilgeräte durch professionelle Datenvernichtung, Aufarbeitung und Wiedervermarktung spezialisiert. Durch die Spende von 28 benutzten Geräten, hauptsächlich Monitore, konnte die Basler einen Arbeitsplatz für einen Menschen mit Behinderung schaffen und gleichzeitig 2.394 kWh Energie, 4.653 Liter Wasser und 612 Kilogramm CO2-Äquivalente einsparen.