15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Die imug Beratungsgesellschaft hat die Punkte Chancengleichheit, Integration von Migrant:innen und Menschen mit Behinderung nicht explizit in ihren internen Prozessen und Zielformulierungen aufgenommen. Die Frauenquote liegt bei 55 %. In der Geschäftsführung liegt der Frauenanteil bei 25 %. Bei der Einstellung von neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Qualifikation entscheidend und die individuelle Eignung für die anfallenden Aufgaben.
 
Das Gehaltssystem im imug gewährleistet eine an den Anforderungen angemessene, markt- und wettbewerbsgerechte Entlohnung. Das imug will besonders im verantwortungsvollen Umgang miteinander besser sein als andere Unternehmen, auch wenn diese vielleicht höhere Gehälter zahlen. Besonders wichtig ist dabei die Sicherung der Work-Life-Balance durch die Umsetzung individueller, an die spezielle Situation angepasste Regelungen. Ziel ist es, dass die imug-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lange im imug bleiben, sich wohlfühlen und sich hier entwickeln können. Das imug verfolgt keine „hire-and-fire“-Mentalität. Die Durchschnittliche Betriebszugehörigkeit liegt bei 103 Monaten mit einer Fluktuationsrate von 12,2 %. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können dafür flexible Arbeitszeitmodelle, diverse Teilzeitmodelle und Heimarbeitszeiten nutzen. Allerdings sind im imug kaum formale Standardregelungen über Arbeitszeiten, Sabbaticals, flexible Arbeitszeiten, Mitarbeiterzeitkonten, E-Mails an Wochenenden, Homeoffice etc. dokumentiert. Für jede einzelne Situation wird eine passende Lösung gesucht.
 
Zur Sicherstellung der Arbeitssicherheit wurde 2016 ein Sicherheitsbeauftragter im imug installiert, der als Schnittstelle zwischen Geschäftsführung und beratenden Personen, wie der Fachkraft für Arbeitssicherheit und der Betriebsärztin fungiert. Auch werden durch den Sicherheitsbeauftragten Schulungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchgeführt. Alle relevanten Punkte, die das Thema Arbeitssicherheit betreffen, werden in die Arbeitsprozesse integriert und niedergeschrieben.