14. Partizipation der Hochschulangehörigen

Die Hochschule legt dar, wie sie die Partizipation der Hochschulangehörigen an der nachhaltigen Gestaltung der Hochschule fördert.

Rechte und Teilhabe der Hochschulangehörigen

Grundsätzlich gilt für die Mitarbeiter*innen der HNEE der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes für die Länder. Somit sind Arbeitszeiten und Entlohnung tariflich geregelt. Bei der Bezahlung von studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräften achtet die HNEE das Mindestlohngesetz.

Der Personalrat vertritt die Interessen der Mitarbeiter*innen gegenüber der Hochschulleitung, dies geschieht durch den Personalrat für Beamte und Beschäftigte, dem Personalrat für das wissenschaftliche Personal und durch die Jugend- und Auszubildendenvertretung. Im Hauptpersonalrat beim Brandenburger Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur ist die HNEE vertreten.
Der Allgemeine Studentische Ausschuss (AStA) ist ein Organ der Studierendenschaft und vertritt deren Interessen auf vielfältige Art und Weise. Er dient der Interessenvertretung nach innen, also an der Hochschule, und nach außen, z. B. in der Landespolitik. Der AStA nimmt Stellung zu hochschulpolitischen Fragen und arbeitet dafür mit den anderen Gremien der Hochschule zusammen. Darüber hinaus fördert er die politische Bildung, sowie die sozialen, ökologischen, musischen und sportlichen Interessen der Studierenden in bestmöglichem Rahmen. In der Grundordnung der HNEE ist geregelt, dass der Senat den Präsidenten in Bezug auf die Erfüllung seiner Aufgaben kontrolliert. Das Präsidium berät den Präsidenten. In verschiedenen Kommissionen können  Beschlüsse des Präsidiums vorbereitet werden. Bereits seit 1999 ist ein studentischer Vizepräsident mit vollem Stimmrecht ausgestattet, auch im Senat sind die Studierenden vertreten.
Im neuen Hochschulgesetz ist der Zugang zu Studienplätzen in Brandenburg neu geregelt. Wir eröffnen neben Abiturient*innen und Fachabiturient*innen auch beruflich Qualifizierten das Hochschulstudium. Ziel ist der gerechte Zugang zu Chancen und Verteilung von Ressourcen. Unsere Hochschule kommt dadurch ihrem Anspruch näher, auch sozial nachhaltiger zu werden.

Der Runde Tisch zur nachhaltigen HNEE-Entwicklung als demokratisches Gremium, in dem alle Interessensgruppen vertreten sind, identifiziert Handlungsfelder für eine nachhaltige Entwicklung unserer Hochschule, erarbeitet Maßnahmenvorschläge und leitet die Umsetzung ein. Die leitbildartigen Grundsätze zur nachhaltigen Entwicklung der HNEE sind von einer AG des Runden Tischs entwickelt und vom Senat der Hochschule beschlossen worden.

Detaillierte Informationen hierzu sind im Bericht zur nachhaltigen Entwicklung unserer Hochschule 2014/2015 in Kap. 5 „Nachhaltigkeit im sozialen und beruflichen Kontext“ und in Kap. 7 „Nachhaltige Entwicklung auch am Runden Tisch“ zu finden.