14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

Der Verantwortung für unsere Mitarbeitenden messen wir eine besondere Bedeutung bei. Erklärter Wille ist es, das leistungsfähige, partnerschaftliche und sichere Arbeitsumfeld nach wie vor zu gewährleisten. Vielfalt und Verschiedenheit sind dabei nachhaltige Grundlage für Erfolg. Wir sind der festen Überzeugung, dass wir den hohen Qualitätsanspruch, den wir an uns stellen, nur mit engagierten und qualifizierten Mitarbeitenden erreichen können. Jeder einzelne trägt zum Erfolg der Kreissparkasse Köln bei und repräsentiert das Haus. Unseren Mitarbeitenden bieten wir auf Dauer angelegte Beschäftigungsperspektiven mit guten Entwicklungschancen. Der weit überwiegende Teil unserer Belegschaft lebt in unserer Region. Die durchschnittliche Unternehmenszugehörigkeit liegt bei knapp 23 Jahren. Mehr als 98 Prozent der Arbeitsverträge sind unbefristet. Für unsere Mitarbeitenden gilt der Tarifvertrag TVöD für Sparkassen.

Aufgrund des Regionalprinzips erstreckt sich unsere Geschäftstätigkeit im Kern auf den Rhein-Erft-Kreis, den Rhein-Sieg-Kreis, den Rheinisch Bergischen Kreis und den Oberbergischen Kreis. Damit gilt für uns bspw. das Personalvertretungsgesetz (LPVG) für das Land Nordrhein-Westfalen.

Für die Kreissparkasse Köln gilt als Anstalt öffentlichen Rechts (vgl. Sparkassengesetz NRW) der Grundsatz der Gebundenheit. Die zutreffenden Gesetze und Verträge sind somit verbindlich. Mögliche Risiken in Bezug auf Arbeitnehmerrechte werden bereits durch die gesetzlichen Regelungen ausgeschlossen. Die Einhaltung aller für uns verpflichtenden Gesetze in Bezug auf Arbeitnehmerrechte werden durch die interne Revision sowie den Compliance Beauftragten sichergestellt. Ein darüber hinaus gehendes Konzept oder eine Zielsetzung ist daher nicht notwendig.

Ein Drittel der Mitglieder unseres Verwaltungsrats sind Mitarbeitende. Der Verwaltungsrat bestimmt die Richtlinien der Geschäftspolitik und überwacht die Geschäftsführung.


Die Interessen unserer Beschäftigten werden außerdem durch den Personalrat und die Jugend- und Auszubildendenvertretung aktiv vertreten. Unterstützung leisten darüber hinaus diverse weitere, themenbezogene Beauftragte. Dazu zählen unter anderem
Über die Pflichten aus dem LPVG hinaus besteht in unserem Haus eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Personalrat, in der auch Themen erörtert werden, die nicht ausdrücklich mitbestimmungspflichtig sind. Hieraus resultiert eine Vielzahl von Dienstvereinbarungen:
Unser Nachhaltigkeitsmanagement berücksichtigt die Belange unserer Mitarbeitenden, indem ein Vertreter des Personalbereichs Mitglied im Koordinierungsteam Nachhaltigkeit ist. Außerdem können Mitarbeitende unser internes Ideenmanagement nutzen, um Verbesserungsvorschläge in den betreffenden Fachbereichen zu platzieren.

Für unsere sozial nachhaltige Personalpolitik wurden wir mehrfach mit dem Siegel Arbeit Plus der Evangelischen Kirche ausgezeichnet. So hat es in der Geschichte der Kreissparkasse Köln weder bereits betriebsbedingte Kündigungen gegeben noch sind sie künftig wahrscheinlich oder geplant. Der Personalbestand überzeugt durch Konstanz im Sinne eines maßvollen, ausgesprochen moderaten Rückgangs in Kleinstschritten auf Grundlage natürlicher Fluktuation. Darüber hinaus bestätigen uns die lokalen Industrie-und Handelskammern jährlich eine „herausragende Leistung in der Berufsausbildung.“ Die Übernahme unserer Auszubildenden ist garantiert, sofern sie die festgeschriebenen Übernahmekriterien erfüllen.