14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

Die StEB Köln bekennen sich zu den ILO Kernarbeitsnormen. Darüber hinaus respektiert und integriert das Unternehmen in Deutschland grundsätzlich alle arbeitsrechtlichen und mitbestimmungsrechtlichen Gesetze und Vorgaben und setzen auf einen respektvollen Dialog mit den entsprechenden Gremien.

Internationale Regeln sind für die StEB Köln nur bedingt relevant, da das Unternehmen seine Dienstleistungen in Deutschland erbringt und die hiesige Gesetzgebung maßgeblich ist.

Die StEB Köln wenden den Public Governance Kodex der Stadt Köln an.

Das Unternehmen StEB Köln und alle Beschäftigten in Deutschland sind verpflichtet, die im Public Governance Kodex der Stadt Köln verankerten Werte und Verhaltensregeln aktiv gegenüber allen Interessengruppen anzuwenden. Dazu gehören Mitarbeiter, Kunden, Anwohner in der Nähe von Standorten, Kommunen, NGOs, Bürger, Verbraucherschutz- und Umweltschutzorganisationen.

Auszug aus den Zielen des Public Corporate Governance der Stadt Köln:
Der Kodex soll dazu dienen,
- das öffentliche Interesse und die Ausrichtung der Unternehmen am Gemeinwohl durch eine Steigerung der Transparenz und Kontrolle abzusichern;
- durch mehr Öffentlichkeit und Nachprüfbarkeit das Vertrauen in Entscheidungen aus Verwaltung und Politik zu erhöhen,
-  Standards für das Zusammenwirken aller Beteiligten (Rat der Stadt Köln, Stadtverwaltung und Beteiligungsgesellschaften) festzulegen und zu definieren;
- eine effiziente Zusammenarbeit zwischen dem Verwaltungsrat und der Geschäftsführung zu fördern und zu unterstützen;
- den Informationsfluss zwischen Beteiligungsunternehmen und -verwaltung zu verbessern, um die Aufgabenerfüllung im Sinne eines Beteiligungscontrollings zu erleichtern. 

Jeden Tag stellen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Herausforderungen der Aufträge. Deshalb ist die StEB Köln bestrebt, Engagement zu fördern und den Beschäftigten berufliche und persönliche Entfaltung zu ermöglichen. Die sozialen Initiativen beruhen auf vier Schlüsselprinzipien: Gerechtigkeit, Solidarität, Weiterentwicklung der Beschäftigungsfähigkeit und Gesundheits- und Sicherheitsvorsorge. Die Beschäftigten bringen eine eigene Mitarbeiter-Zeitschrift heraus und sind dabei gänzlich unabhängig. Die Entstehungskosten tragen die StEB Köln.

In 2018 wird eine Workshopreihe unter Beteiligung aller Abteilungen des Unternehmens durchgeführt. Schwerpunkt ist die Mitwirkung der Beschäftigten bei der Ideenentwicklung zu den Leadership-Themen der Nachhaltigkeit sowie eigener Initiativen. Das Ergebnis des Beteiligungsprozesses wird in die "Roadmap Nachhaltigkeit der StEB Köln" für die Jahre 2019 und folgende einfließen. Alle Beschäftigten können sich jederzeit, zum Beispiel per E-Mail, mit Ideen, Anregungen und Kritik an die Koordinierungsstelle Nachhaltigkeit im Unternehmen wenden. Diese Teilhabemöglichkeit wird in der internen Kommunikation durch Dialogangebote regelmäßig kommuniziert. Der Personalrat bei den StEB Köln wird informell eng in das Nachhaltigkeitsmanagement einbezogen und wirkt daran mit.  

Die Bezahlung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der StEB Köln erfolgen nach dem Tarifvertrag Versorgungsbetriebe TV-V. Dieser Tarifvertrag wurde zwischen den Vertretern der Arbeitnehmer und Arbeitgeber ausgehandelt.

Die Beschäftigten der StEB Köln geben regelmäßig ein Magazin für die Beschäftigten heraus. Die dafür entstehenden Kosten übernehmen die StEB Köln.

Im Rahmen einer Wesentlichkeitsanalyse zu den Arbeitnehmerrechten wurde festgestellt, dass bei den StEB Köln keine Gefahren für die Einhaltung erreichter Standards bei den Arbeitnehmerrechten erkennbar sind. Im Dialog zwischen Personalrat und Unternehmensführung wird die aktuelle Entwicklung regelmäßig besprochen. Wenn hier Handlungsbedarf erkannt wird, werden geeignete Maßnahemen umgesetzt.