14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

Brocker Möhren ist ein ausschließlich in Deutschland tätiges Unternehmen und hält alle üblichen deutschen Standards zu Arbeitnehmerrechten ein. Zudem ist das Unternehmen seit mehreren Jahren nach QS-Sozialstandard zertifiziert.

Das Unternehmen setzt keine Leiharbeiter/innen ein. Mitarbeiter/innen, die monatsweise aus den Ländern Polen und Rumänien zu uns kommen, stellen wir eine ordentliche und moderne Unterkunft in festen Wohnhäusern zur Verfügung. Seit Jahren beschäftigen wir Mitarbeiter/innen aus dem Ausland über mehrere Jahre in Folge. Diese Mitarbeiter/innen werden ebenfalls auch in verantwortungsvollen Positionen eingesetzt. 

Die betriebliche Arbeitskleidung wird den Mitarbeitern/innen zur Verfügung gestellt und von einem Dienstleistungsunternehmen wöchentlich gewaschen und gereinigt. Die Brocker Logistik zahlt für die Mitarbeiter/innen zudem den Beitrag für ein ortsansässiges Fitness-Center.

Für alle festangestellten Mitarbeiter/innen übernimmt bzw. zahlt Brocker Möhren Anteile an Renten- oder Bausparverträgen. Je nach Geschäftsjahr erhalten die Mitarbeiter/innen zudem einen Bonus bzw. eine jährliche Gehalterhöhung oder auch Weihnachtsentgelte. 

Aufgrund der Größe des Unternehmens gibt es keinen formalen Prozesse, um Mitarbeiter/innen über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus einzubinden. Allen Mitarbeiter/innen steht ein Beschwerdekasten frei zur Verfügung. Sie haben darüber hinaus durch die im Pausenraum bereitgestellten Gesetzbücher, Zugang zu den arbeitsrechtlichen Bestimmungen. Alle Mitarbeiter/innen können Vorschläge zur Verbesserung des Nachhaltigkeits-Managements machen. Vorschläge und Ideen werden direkt an die Leitung oder dem Qualitätsmanagement herangetragen und in regelmäßigen Besprechungen mit der Geschäftsführung erörtert. Darüber hinaus werden Mitarbeiter/innen im Rahmen monatlicher Unterweisungen in die Gestaltung betriebliche Abläufe einbezogen.

Die Prüfung der Sozialstandards im Produktions- und Anbaubereich werden über die Zertifizierungen von QS-Sozialstandard und GRASP (Sozial Standard Global GAP) jährlich von unabhängigen Gutachtern überprüft. GRASP steht für GLOBALG.A.P. Risk Assessment on Social Practice und ist ein freiwilliges Zusatzmodul, das entwickelt wurde, um die Sozialpraktiken in einem landwirtschaftlichen Betrieb einzuschätzen. Es befasst sich mit spezifischen Aspekten der Arbeitssicherheit, des Gesundheitsschutzes und der sozialen Belange von Arbeitnehmern.